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MÄRKTE ASIEN/Yellen-Aussagen hallen nach

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Börsen in Ostasien stehen auch am Donnerstag noch unter dem Eindruck der "taubenhaften" Äußerungen der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen vom Dienstag. Die Aussicht auf längerfristig niedrige US-Zinsen hatte auch am Mittwoch an der Wall Street noch positive Wirkung entfaltet und die US-Aktien auf neue Jahreshochs getrieben. Der US-Dollar, der in einer ersten Reaktion auf die Yellen-Aussagen auf breiter Front abgerutscht war, hat sich indessen auf dem niedrigeren Niveau stabilisiert.

Diese Stabilisierung des Greenback ermöglicht den Aktien exportorientierter asiatischer Unternehmen eine Erholung, was sich besonders in Japan bemerkbar macht. Dort machen Exportwerte nach den jüngsten Verlusten Boden gut und verhelfen dem Nikkei-225-Index zu einem Anstieg um 0,4 Prozent auf 16.953 Punkte. Unter den Einzelwerten in Tokio verteuern sich Toshiba um 6,6 Prozent. Der Konzern verkauft 80 Prozent seiner Haushaltsgerätesparte an die chinesische Midea International für 480 Millionen Dollar.

In Schanghai steigen die Kurse im Schnitt um 0,4 Prozent, nachdem die chinesische Zentralbank den Yuan zum Dollar auf dem höchsten Niveau seit dem 15. Dezember gefixt hat. Der Kurs wurde mit 6,4612 Yuan je Dollar festgelegt. Am Mittwoch waren es 6,4841. Beobachter sprechen von wiedererwachter Risikofreude der chinesischen Anleger.

Australische Banken erholen sich 
 

Angeführt werden die Märkte der Region jedoch von der Börse in Sydney, wo die Kurse im Schnitt 1,4 Prozent zulegen. Dort machen vor allem die Aktien der vier größten australischen Banken Boden gut, die in den vergangenen Tagen unter der Furcht vor Kreditausfällen gelitten hatten. Die Gewinne von ANZ, Commonwealth Bank of Australia, National Australia Bank und Westpac reichen von 1,5 bis 2,4 Prozent.

Im südkoreanischen Seoul fällt der Kospi jedoch um 0,5 Prozent, trotz überraschend guter Daten zur Industrieproduktion im Februar. Die Daten ließen eine baldige Zinssenkung der koreanischen Notenbank unwahrscheinlich werden, heißt es. Überdies zögen sich ausländische Investoren aus dem Markt zurück.

Der Ölpreis gibt unterdessen weiter nach. Brentöl verbilligt sich um 1 Prozent auf 38,85 Dollar je Barrel und entfernt sich damit weiter von der 40-Dollar-Marke, die am Mittwoch im Tagesverlauf noch erreicht wurde. Der Lageraufbau in den USA setzte sich in der Vorwoche zum siebten Mal in Folge fort, wenngleich dieser nicht ganz das befürchtete Niveau erreichte. Der Goldpreis macht etwas Boden gut, nachdem am Mittwoch Gewinne mitgenommen wurden. Mit 1.230 Dollar kostet die Feinunze 0,5 Prozent mehr als im späten US-Handel am Vorabend.

Index (Börse)                 Stand aktuell  +- in %  YTD in %  Ende  (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.078,00   +1,35%    -4,11%  07:00 
Nikkei-225 (Tokio)                16.952,73   +0,44%   -10,93%  08:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)        3.011,53   +0,36%   -14,91%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        20.768,73   -0,17%    -5,23%  10:00 
Straits-Times (Singapur)           2.841,59   -1,09%    -1,43%  11:00 
KLCI (Malaysia)                    1.714,28   -0,21%    +1,29%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 9.40 Uhr  YTD in % 
EUR/USD   1,1320  -0,1%    1,1333        1,1330     +4,2% 
EUR/JPY   126,98  -0,3%    127,42        127,02     -0,4% 
USD/JPY   112,19  -0,2%    112,45        112,09     -4,4% 
USD/KRW  1144,10  +0,1%   1143,50       1149,75     -2,7% 
USD/CNY   6,4678  +0,0%    6,4651        6,4757     -0,4% 
USD/CNH   6,4729  -0,0%    6,4757        6,4835     -1,5% 
USD/HKD   7,7541  +0,0%    7,7535        7,7539     +0,0% 
AUD/USD   0,7659  -0,1%    0,7669        0,7688     +5,1% 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/bam

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March 31, 2016 01:20 ET (05:20 GMT)

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