Blackberry hat angekündigt keine Smartphones mehr entwickeln zu wollen. Wiederholt hat der Blackberry-Chef John Chen diesen Schritt schon in Aussicht gestellt, wenn das Geschäft nicht aus den roten Zahlen kommt. Nun im Zuge der Veröffentlichung der Quartalsbilanz, wurde der Vollzug dieser Maßnahme angekündigt. In dem Ende August abgeschlossenen Quartal verbuchte Blackberry einen Verlust von 372 Millionen US-Dollar nach einem kleinen Gewinn von 51 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur des Anlegermagazins DER AKTIONÄR, schaut auf die Blackberry-Aktie. Sowie auf die Entwicklung des Dow Jones. Außerdem blickt er auf weitere Einzelwerte wie Facebook, Amazon, GoPro, Weibo und Grubhub.
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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