Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Ethische Rendite
383 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Blick am Morgen: Deutsche Post und ProSiebenSat.1

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe, Sie hatten einen erholsamen Feiertag. Diese verkürzte Handelswoche bringt uns unter anderem die Hauptversammlung der Deutsche Post AG - welche am morgigen Mittwoch, 18. Mai in der Jahrhunderthalle in Frankfurt/Main stattfinden soll. Es winkt den Aktionären eine Ausschüttung in Milliardenhöhe - denn der Vorschlag des Managements lautet, eine Dividende von 0,85 Euro je Stückaktie zu zahlen. Dies entspricht einer Summe von exakt 1.030.840.633,95 Euro. Der restliche Gewinn (die Kleinigkeit von rund 4 Mrd. Euro) soll als Gewinn vorgetragen werden. Ausgezahlt werden soll die Dividende dann einen Tag nach der Hauptversammlung, d.h. am 19. Mai.

Chart Deutsche Post AG

Chart Deutsche Post AG

Quelle: tradingview.com

Vor wenigen Tagen konnte die Deutsche Post AG ihre Zahlen zum ersten Quartal veröffentlichen. Auf den ersten Blick fiel ein Umsatzrückgang von 6,1% auf 13,9 Mrd. Euro auf. Die Deutsche Post AG verwies aber darauf, dass für den Umsatzrückgang in erster Linie negative Währungseffekte und die geänderte Umsatzausweisung bei einem Großkunden verantwortlich waren. Ohne diese Effekte wären die Umsätze um 1,4% gestiegen. Und sehr gut das Ergebnis unter dem Strich: Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg um deutliche 21,3% auf 873 Mio. Euro. Das war laut Angaben des Unternehmens der beste Wert für ein erstes Quartal in der Firmengeschichte. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die anstehende Hauptversammlung zu einer harmonischen Veranstaltung werden wird.

Dann noch der Blick auf ProSiebenSat.1 Media:

Die ProSiebenSat.1 Media-Gruppe (die korrekte Schreibweise musste ich erstmal nachschauen) bzw. eines ihrer Tochterunternehmen muss offensichtlich in Schweden rund 40 Mio. Euro Steuern nachzahlen. Das teilte das Unternehmen per Pressemitteilung mit - ein Rechtsstreit wurde entscheiden, als die Berufung gegen ein Urteil des schwedischen Finanzgerichtes in zweiter Instanz zurückgewiesen wurde. Die genannten 40 Mio. Euro setzen sich demnach aus Steuerzahlungen für die Jahre 2008 bis 2013 einschließlich Zuschlägen und Zinsen zusammen.

Für die ProSiebenSat.1 Media Gruppe ist das insofern ärgerlich, als es sich hier um eine Altlast handelt, denn bereits 2013 wurde diese schwedische Tochter verkauft. Doch da es um den Zeitraum 2008 bis 2013 geht, muss nun offensichtlich ProSiebenSat1.Media als damaliger Eigentümer zahlen. Entsprechend kündigte das Unternehmen an, im laufenden zweiten Quartal eine Rückstellung in Höhe der besagten rund 40 Mio. Euro zu bilden. Das wird das Quartalsergebnis entsprechend belasten.

Doch das dürfte verkraftbar sein: Das erste Quartal hatte bei ProSiebenSat.1 steigende Umsätze (+22%) sowie ein einen bereinigten Konzernüberschuss von 76 Mio. Euro (rund +8%) gebracht. Der Konzern hatte für 2016 einen positiven Jahresausblick gegeben - da sollten die Zahlungen für die ehemalige schwedische Tochter kein Beinbruch sein. Die ProSiebenSat1.Media Aktie reagiert derzeit entsprechend gelassen auf die Meldung der notwendigen 40 Mio. Euro-Rückstellung.

Und hier noch das Zitat zum Tag: "Wenn man etwas recht gründlich hasst, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat." - Hebbel

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche!

Ihr

Michael Vaupel

© 2016 Ethische Rendite
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.