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MÄRKTE ASIEN/Verunsicherte Anleger scheuen neue Positionen

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Die andauernde Spekulation über eine bevorstehende Zinserhöhung in den USA hat am Dienstag für Kaufzurückhaltung an den Börsen in Ostasien und Australien gesorgt. Nachdem sich erneut einige US-Notenbanker dahingehend geäußert hatten, dass das konjunkturelle Umfeld für höhere Zinsen gegeben sei, gaben die Aktienkurse auf breiter Front nach. Die Wahrscheinlickeit für eine Juni-Erhöhung wird an den Finanzmärkten derzeit bei 30 Prozent gesehen, für Juli liegt sie bei 58 Prozent. Beobachter sprachen von einem lustlosen Handel, ähnlich wie zuvor bereits an Wall Street zu beobachten.

Der Yen stoppte seine Vortageserholung zum Dollar zwar, lag zuletzt mit 109,26 je Dollar aber immer noch deutlich höher als zur gleichen Vortageszeit. Japans Regierung hat laut Finanzministers Taro Aso keine Pläne, durch eine Schwächung des Yen die Exporte des Landes zu beflügeln. Er habe den Führern anderer Industrieländer klar dargelegt, dass Japan nicht den Wechselkurs drücken werde, um die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Landes zu erhöhen, sagte Aso.

Der festere Yen bremste die Kurse in Japan zusätzlich, denn durch höhere Yen-Wechselkurse verschlechtert sich die Exportsituation japanischer Unternehmen. Der Nikkei-Index gab um 0,9 Prozent nach auf 16.499 Punkte. In Schanghai ging es um 0,8 Prozent nach unten, in Hongkong im Späthandel um 0,4 Prozent.

In Sydney gab das Marktbarometer um 0,4 Prozent nach. Etwas Unterstützung gab es hier vom nachgebenden Austral-Dollar. Er fiel von 0,7220 auf im Tief 0,7185 US-Dollar zurück, nachdem Notenbankchef Glenn Stevens eine Änderung des Inflationsziels von 2 bis 3 Prozent ausgeschlossen hatte. Um dieses Ziel zu erreichen dürfte die Notenbank weiter auf dem geldpolitischen Gaspedal stehen, so die Interpretation am Devisenmarkt.

Fallende Rohstoffpreise drücken auf die Kurse 
 

"Die Akteure seien derzeit kaum bereit, größere Positionen aufzubauen im Vorfeld zweier so wichtiger Ereignisse im Juni", meinte Alex Wijaya, Händler bei CMC Markets, und spielte damit auf das Zinstreffen der US-Notenbank sowie die Abstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU an.

"Die Anleger sind unsicher, in welche Richtung die Reise geht", kommentierte Analyst Guo Yanhong von Founder Securities die Abgaben an den chinesischen Aktienmärkten. Aus Peking kämen derzeit uneinheitliche Nachrichten, was die Notwendigkeit stabiler Märkte auf der einen Seite und die wirtschaftliche Restrukturierung andererseits angehe.

Verkauft wurden Aktien aus dem Stahlsektor wie Kobe Steel (-3,9 Prozent) und Nippon Steel & Sumitomo Metal (-1,5 Prozent). Angang Steel gaben um gut 4 Prozent nach. Händler erklärten die Verkäufe mit weiter gesunkenen Preisen am Terminmarkt für Stahl und Eisenerz, die auf die niedrigsten Stände seit drei Monaten gefallen seien. Laut der chinesischen Statistikbehörde übertraf der tägliche Stahlausstoß im April in China mit 2,31 Millionen Tonnen den bisherigen Rekordwert aus dem Juni 2014.

Stark unter Druck stand der japanische Autozulieferer Calsonic Kansei. Seine Aktie rutschte um fast 9 Prozent ab, belastet von Medienberichten, dass Großaktionär Nissan Motor sein 41-Prozentpaket verkaufen könnte, um mit den Einnahmen unter anderem die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu finanzieren. Nissan schlossen 0,7 Prozent im Minus.

In Hongkong zeigten sich BOC Hong Kong entgegen dem schwächeren Gesamtmarkt leicht im Plus. Gestützt wurde die Aktie der Tochter der Bank of China von der Spekulation über den Verkauf von weiteren Vermögenswerten. Bank of China gaben um 1 Prozent nach. In Sydney gaben Flight Centre Travel Group nach der Gewinnwarnung am Montag um weitere 5 Prozent nach.

Vom Ölmarkt kamen kaum Impulse. Brent-Öl kostete rund 48 Dollar, etwas weniger als zur gleichen Zeit am Montag. Nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer hatten sich die Ölpreise im Verlauf des Vortages weitgehend wieder erholt.

=== 
Index (Börse)                   zuletzt   +/- %    % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)           5.295,60  -0,44%   -0,01%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)            16.498,76  -0,94%  -13,32%  08:00 
Kospi (Seoul)                  1.937,68  -0,90%   -1,20%  08:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)    2.821,67  -0,77%  -20,27%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)    19.741,33  -0,34%   -9,92%  10:00 
Taiex (Taiwan)                 8.300,66  -0,52%   -0,45%  07:30 
Straits-Times (Singapur)       2.747,41  -0,71%   -4,69%  11:00 
KLCI (Malaysia)                1.628,07  -0,42%   -3,81%  11:00 
BSE (Mumbai)                  25.230,46  +0,00%   -3,40%  12:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mo, 9:34  % YTD 
EUR/USD   1,1203  -0,1%   1,1220    1,1231  +3,2% 
EUR/JPY   122,53  -0,0%   122,55    123,01  -3,9% 
USD/JPY   109,41  +0,2%   109,24    109,54  -6,8% 
USD/KRW  1191,37  +0,7%  1182,95   1184,09  +1,3% 
USD/CNY   6,5540  -0,0%   6,5557    6,5484  +0,9% 
USD/CNH   6,5632  +0,0%   6,5616    6,5596  -0,1% 
USD/HKD   7,7679  +0,0%   7,7671    7,7677  +0,2% 
AUD/USD   0,7165  -0,8%   0,7224    0,7223  -1,7% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         47,81      48,08  -0,6%    -0,27  +15,7% 
Brent/ICE         48,06      48,35  -0,6%    -0,29  +16,2% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.243,61   1.250,90  -0,6%    -7,29  +17,2% 
Silber (Spot)     16,26      16,38  -0,8%    -0,13  +17,6% 
Platin (Spot)  1.008,25   1.012,00  -0,4%    -3,75  +13,1% 
Kupfer-Future      2,05       2,06  -0,2%    -0,00   -4,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 24, 2016 03:29 ET (07:29 GMT)

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