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MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - VW-Aktie nach Zahlenvorlage -3,5%

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten sind Europas Börsen am Dienstag wenig verändert gestartet. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 10.325, der Euro-Stoxx-50 notiert wenig verändert bei 3.090. Daten aus den USA zum Konsum, Verbrauchervertrauen und zum Immobilienmarkt sowie der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago dürften mit über den Tagesausgang an den europäischen Aktienmärkten entscheiden, glauben Börsianer. Sie könnten nämlich Hinweise auf Zeitpunkt und Tempo von weiteren US-Zinserhöhungen liefern. Um 11.00 Uhr stehen aber zuvor noch die Verbraucherpreise aus der Eurozone auf der Agenda. Gerade mit Blick auf die EZB-Sitzung am Donnerstag könnten auch sie für Bewegung sorgen.

Mit der Rückkehr der Londoner und New Yorker Händler dürften die am Montag dünnen Handelsvolumen wieder anziehen. Beide Finanzplätze blieben zu Wochenbeginn feiertagsbedingt geschlossen.

VW-Zahlen kommen nicht gut an 
 

Auf Unternehmensseite steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen von VW im Blick. Die Aktie reagiert mit einem Minus von 3,5 Prozent negativ. Die Expertenmeinungen zu den Zahlen fallen überwiegend positiv aus. Die Zahlen an sich rechtfertigten eine derart negative Kursreaktion nicht, sagt Heino Ruland, Head of Research der ICF Bank. An dem Zahlenwerk gebe es nichts besonderes. "Es ist nicht zu einem Gewinneinbruch gekommen, die meisten Zahlen treffen die Erwartungen", sagt ein Händler. Der operative Gewinn sei nicht so stark eingebrochen, wie es in negativen Szenarien geheißen habe.

Die DZ-Bank merkt dagegen an, dass das Ergebnis der Kernmarke VW mit 73 Millionen Euro deutlich unter der Konsensschätzung von 141 Millionen liege.

Für Rocket Internet geht es nach einem sehr positiven Start inzwischen um 2,8 Prozent nach unten. In einer ersten Einschätzung aus dem Handel heißt es, dass die Verluste geringer als befürchtet ausgefallen seien. Die Profitabilität habe das Unternehmen stärker steigern können als erwartet. Besonders bei den Beteiligungen Hellofresh und Delivery Hero lägen die Umsätze im ersten Quartal über den Erwartungen.

Salzgitter profitieren derweil von einer Hochstufung durch die Credit Suisse auf "Outperform" und werden 4,5 Prozent höher gehandelt.

Air France-KLM verhandelt mit der chinesischen HNA über den Teilverkauf ihrer Cateringsparte Servair. Damit käme zwar Geld in die Kasse, so ein Händler, gleichzeitig könne damit aber der Druck nachlassen, die dringende Restrukturierung voranzutreiben. Je besser die Ertragslage sei, desto mehr Zugeständnisse drohe Air France-KLM vor allem den Piloten gegenüber zu machen, so die Befürchtung. Air France-KLM geben um 0,9 Prozent nach.

Dollar in den Fängen der Zinserwartungen 
 

Am Devisenmarkt tut sich unter dem Strich wenig. Der Euro kostet 1,1128 Dollar. Wie die Commerzbank anmerkt, ist eine Zinserhöhung im Juni oder Juli derzeit lediglich gut zur Hälfte eingepreist, und obwohl sich die US-Notenbank zuletzt relativ deutlich geäußert habe. "Das liegt schlicht daran, dass die Fed in den letzten Jahren den Markt schon zu oft an der Nase herumgeführt hat", sagt Analyst Lutz Karpowitz.

INDEX            zuletzt      +/- %   absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   3.087,64      -0,08     -2,37          -5,51 
Stoxx-50        2.937,94       0,04      1,29          -5,24 
DAX            10.314,96      -0,18    -18,27          -3,98 
MDAX           20.774,83      -0,13    -26,30           0,00 
TecDAX          1.688,54      -0,19     -3,29          -7,77 
SDAX            9.301,50       0,01      0,85           2,23 
FTSE            6.286,04       0,24     15,25           0,70 
CAC             4.524,91      -0,10     -4,49          -2,42 
 
Bund-Future       163,44                  -24           4,91 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %  Di, 8:28  Mo, 17.12 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1134     +0,02%    1,1132         1,1135   +2,5% 
EUR/JPY           123,77     -0,05%    123,82         123,67   -2,9% 
EUR/CHF           1,1042     -0,04%    1,1046         1,1054   +1,5% 
GBP/EUR           1,3134     -0,40%    1,3187         1,3135   -3,3% 
USD/JPY           111,17     -0,04%    111,22         111,08   -5,3% 
GBP/USD           1,4624     -0,38%    1,4680         1,4625   -0,8% 
 
ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.     +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          49,53      49,60     +0,4%           0,20  +19,8% 
Brent/ICE          49,58      49,76     -0,4%          -0,18  +19,9% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag     +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.211,76   1.205,58     +0,5%          +6,18  +14,2% 
Silber (Spot)      16,11      16,00     +0,7%          +0,11  +16,6% 
Platin (Spot)     978,34     969,00     +1,0%          +9,34   +9,7% 
Kupfer-Future       2,10       2,11     -0,8%          -0,02   -2,3% 
 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 31, 2016 03:45 ET (07:45 GMT)

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