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Blick am Morgen: Tesla und CropEnergies

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor wenigen Stunden = im gestrigen nachbörslichen amerikanischen Handel brach die Tesla-Aktie deutlich ein und verlor gut 12%. Was war da los? Das: Tesla kündigte an, für den Photovoltaik-Anbieter SolarCity Corp. bis zu 2,8 Mrd. Dollar auf den Tisch legen zu wollen.

Chart Tesla-Aktie

Aktie Tesla ChartAnmerkung: Der gestrige nachbörsliche Kursrutsch ist im Chart noch nicht drin. Quelle: tradingview.com

Es wäre doch passend, wenn Tesla seinen Kunden aus einer Hand Elektroauto, Batterie für zu Hause sowie Solar-Ladestation anbieten könnte - so Tesla sinngemäß. Und mit SolarCity arbeitet Tesla bereits sehr intensiv zusammen. Nicht nur das: Der Tesla-Vorstandsvorsitzende Elon Musk ist selber sowohl an Tesla als auch an SolarCity beteiligt. Bei SolarCity hat ihm das den Posten des Chairman eingebracht.

Zudem ist Musk bei beiden Unternehmen bereits größter Einzelaktionär. Würde das bedeuten, dass Tesla ihm auch seinen persönlichen Anteil an SolarCity abkauft? Derzeit offen. Wie in solchen Fällen üblich schoss der Aktienkurs des Unternehmens, das übernommen werden soll (= SolarCity) zuerst einmal nach oben. Nachbörslich hieß es am Dienstag für die Aktie knapp 15% Plus. Wie gesagt: Die Tesla-Aktien hingegen verlor deutlich.

Da zeigen sich Bedenken über die Finanzierung des Deals. Denn Tesla hat bereits über 6 Mrd. Euro Schulden - eine Übernahme für 2,8 Mrd. Dollar dürfte die Eigenkapitalquote des Unternehmens weiter verringern. Elon Musk hat Visionen. In dem Fall: Elektroauto, und "volltanken" kann der Kunde zu Hause, mit der Kraft der Sonne. Finde ich einen 1a Fortschritt gegenüber mit Benzin betriebenen "Spritfressern"! Insofern sehe ich Tesla grundsätzlich sympathisch. Die Aktie habe ich trotzdem nicht, da ist mir die Bewertung dann doch zu hoch. Aber Sie können sicher sein, dass ich es bedaure, nicht 2013 eingestiegen zu sein (da hatte ich die Aktie nämlich auch schon im Blick) - siehe Chart oben. Doch wie heißt es so schön: Hätte, hätte, Fahrradkette...

Und dann noch der Blick auf CropEnergies:

Der Hersteller von Bio-Ethanol CropEnergies hat am gestrigen Dienstag die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Zunächst der Hinweis: Bei CropEnergies weicht das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr ab - es beginnt jeweils am 1. März und endet am 28. Bzw. 29. Februar des Folgejahres. Mithin bezeichnet das "erste Quartal des Geschäftsjahres" bei Cropenergies den Zeitraum März bis Juni. Und, wie sah es aus, im ersten Quartal?

Auf den ersten Blick schlecht: Der Umsatz von CropEnergies reduzierte sich von 198 Mio. Euro im Vorjahr auf 168 Mio. Euro. Das operative Ergebnis stieg allerdings von 14 auf 19 Mio. Euro. Grund für diese Entwicklung ist u.a. die Tatsache, dass CropEnergies die eigene Produktionsanlage in Großbritannien seit dem Frühjahr 2015 stillgelegt hat. Von dort war im letzten Jahr offensichtlich noch Bioethanol abgesetzt worden - vielleicht ging es da um Lagerbestände.

So oder so: Ab Juli 2016 soll die Produktion von Bioethanol dort wieder hochgefahren werden. Entsprechend schwer zu schätzen sind die Auswirkungen davon auf Umsatz und Gewinn des laufenden Geschäftsjahres. Das Management von CropEnergies verkündete am Dienstag trotzdem eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Diese sieht so aus:

Der Umsatz soll in der Bandbreite 640 bis 700 Mio. Euro liegen. Zuvor waren 625 bis 700 Mio. Euro erwartet worden. Richtig gut sieht die Prognose des operativen Ergebnisses aus:Dieses soll bei 50 bis 80 Mio. Euro liegen. Die vorige kommunizierte Erwartung lag bei 30 bis 70 Mio. Die endgültigen Zahlen zum 1. Quartal sollen am 6. Juli veröffentlicht werden.

Und hier noch das Zitat zum Tag: "Lieber tot als unhöflich!" - Wilhelm Freiherr von Uslar-Gleichen

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel

© 2016 Ethische Rendite
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