Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Ordereingang für langlebige Güter sehr schwach
Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Juni überraschend stark gesunken. Insbesondere die Bestellungen für Zivilflugzeuge, die sich sehr volatil entwickeln können, gingen stark zurück. Wie das US-Handelsministerium berichtete, fielen die gesamten Orders gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit fast zwei Jahren. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang von 1,4 Prozent gerechnet.
Zahl der US-Baugenehmigungen für Juni bestätigt
Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im Juni moderat gestiegen. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, erhöhten sich die Baugenehmigungen gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent auf einen Jahreswert von 1,153 Millionen. Die vorläufige Schätzung wurde damit bestätigt.
US-Rohöllagerbestände steigen wider Erwarten
Die Rohöllagerbestände in den USA sind entgegen den Erwartungen gestiegen. Die Lagerbestände kletterten nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 1,7 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um 1,6 Millionen erwartet. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 2,3 Millionen Barrel verringert.
Juncker: Spanien und Portugal droht Entzug von Strukturfonds
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Defizitsünder Spanien und Portugal vor einem Entzug von Strukturfonds gewarnt. Der Verzicht auf eine Geldstrafe bedeute nicht, dass die beiden Länder endgültig finanziell ungeschoren davon kommen würden. "Wir haben heute zwei Entscheidungen getroffen: Die Geldbuße zu streichen und die Strukturfonds auszusetzen", sagte Juncker dem Handelsblatt.
Brüssel empfiehlt Bußgeld von 0 Euro für Spanien und Portugal
Die EU-Kommission hat eine symbolische Strafe von 0 Euro für Spanien und Portugal empfohlen, weil die Haushaltsdefizite der beiden Länder die Obergrenze von 3 Prozent übersteigen. Trotz der Verstöße gegen den Stabilitätspakt habe sich die Behörde entschieden, auf die Bußen zu verzichten, sagte der Vizepräsident der Kommission, Valdis Dombrovskis. Er verwies dabei auf die weiter schwierige wirtschaftliche Lage in den beiden Ländern.
Todesschütze von München soll Rechtsextremist und Rassist gewesen sein
Der Todesschütze von München soll nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ein Rassist mit rechtsextremistischem Weltbild gewesen sein. Wie die Zeitung am Mittwoch vorab unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, prüfen die Ermittler, ob David S. bei seiner Tat gezielt Menschen ausländischer Herkunft tötete. Der 18-jährige Deutsch-Iraner hatte am Freitag neun Menschen und dann sich selbst erschossen - alle Opfer hatten einen Migrationshintergrund.
Attentäter von Ansbach laut Herrmann von außen gesteuert
Der mutmaßlich islamistische Attentäter von Ansbach ist nach neuen Erkenntnissen der Ermittler über einen Handychat von außen gesteuert worden. "Es hat offensichtlich einen unmittelbaren Kontakt mit jemandem gegeben, der maßgeblich auf dieses Attentatsgeschehen Einfluss genommen hat", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Papst sieht die Welt im "Krieg" - wenn auch nicht der Religionen
Papst Franziskus sieht die Welt im "Krieg" - wenn auch nicht in einem Krieg der Religionen. "Die Welt ist im Krieg, weil sie den Frieden verloren hat", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch im Flugzeug auf dem Weg zum Weltjugendtag in Polen. Wenn er von "Krieg" spreche, meine er "einen Krieg der Interessen, des Geldes, der Ressourcen, nicht der Religionen", präzisierte der Papst.
US/Index ausstehende Hausverkäufe Juni +0,2% gg Vm auf 111,0 - NAR
US/Index ausstehende Hausverkäufe Juni +1,0% gg Vorjahr - NAR
US/Index ausstehende Hausverkäufe Juni +0,2% gg Vm auf 111,0 - NAR
US/Index ausstehende Hausverkäufe Juni +1,0% gg Vorjahr - NAR
DJG/DJN/AFP/apo
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July 27, 2016 13:00 ET (17:00 GMT)
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