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marktEINBLICKE
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Börsencrash: Geht es um 80% nach unten?

Eine rückläufige Margin Debt und sehr hohe Bewertungen am US-Aktienmarkt sind eine schlechte Kombination für weitere Kursgewinne. Folgt der US-Aktienmarkt früheren Mustern, könnte der Dow Jones Index auf 4.000 Punkte und der S&P 500 auf rund 500 Zähler fallen.

Der Aktienkauf auf Pump ist ein exzellenter Frühindikator für die Entwicklung der Aktienmärkte. In einem Boom kaufen sehr risikofreudige Anleger vermehrt Aktien auf Kredit. Kehrt sich die Stimmung der Anleger um, werden zuerst die auf Pump gekauften Aktien wieder verkauft, was zu einem Rückgang der für den Aktienkauf verwendeten Kreditsumme führt.

Die sogenannte NYSE Margin Debt gibt die Summe der ausstehenden Kredite an, die für den Aktienkauf an der New Yorker Börse verwendet wurden. Die folgende Grafik zeigt, dass die NYSE Margin Debt sehr gut mit der Entwicklung des breiteren US-Aktienmarktes (hier gemessen am S&P 500) korreliert.

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Die Margin Debt zeigt dabei oft früher die Trendwende an den Aktienmärkten an, als es die Kurse selbst tun. Im Jahr 2007 erreichte die Margin Debt bereits im Juli einen Höchststand, der im weiteren Verlauf nicht mehr überschritten wurde, während der S&P 500 im Oktober nochmals ein neues Hoch markierte. Auch im Jahr 2000 erreichte die Margin Debt ihren Höchststand Monate bevor es die Aktienmärkte taten.

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© 2016 marktEINBLICKE
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Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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