Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Verkäufe bestehender US-Häuser sinken im Juli
Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA hat sich im Juli verringert. Nach Angaben der National Association of Realtors (NAR) sank sie gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 3,2 Prozent auf einen Jahreswert von 5,39 Millionen. Es war der erste Rückgang seit Februar. Volkswirte hatten mit einem Rückgang von nur 0,9 Prozent auf 5,52 Millionen gerechnet.
US-Baugenehmigungen für Juli nach unten revidiert
Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im Juli stärker gesunken als bislang berichtet. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, verringerten sich die Baugenehmigungen gegenüber dem Vormonat um revidiert 0,8 Prozent auf einen Jahreswert von 1,144 Millionen. Ursprünglich war ein Rückgang von 0,1 Prozent auf annualisiert 1,152 Millionen gemeldet worden.
US-Rohöllagerbestände steigen stärker als erwartet
Der Aufbau der Rohöllagerbestände in den USA hat sich stärker als erwartet beschleunigt. Die Lagerbestände stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 2,5 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Erwartet worden war ein Anstieg um nur 0,5 Millionen Barrel. In der Vorwoche hatten sie sich um 2,5 Millionen Barrel verringert.
Haushaltsüberschuss weckt Begehrlichkeiten nach Steuersenkungen
Die hohen Überschüsse des staatlichen Budgets zur Jahresmitte haben eine Debatte über die Verwendung der zusätzlichen Mittel entfacht und Begehrlichkeiten ausgelöst. Doch das Finanzministerium warnt, die neuen Zahlen erlauben noch keinen Rückschluss auf das Gesamtjahr, denn viele Belastungen seien darin noch gar nicht enthalten.
Früherer Bundespräsident Walter Scheel ist tot
Der frühere Bundespräsident Walter Scheel ist tot. Ein FDP-Sprecher bestätigte, dass das einstige Staatsoberhaupt gestorben sei. Der FDP-Politiker wurde 97 Jahre alt.
EU und Portugal einigen sich bei Rekapitalisierung von Großbank
Die Europäische Kommission und Portugal haben eine Einigung bei der Rekapitalisierung der größten Bank des südeuropäischen Landes erzielt. Lissabon wird der staatseigenen Caixa Geral de Depositos eine Kapitalspritze von bis zu 2,7 Milliarden Euro zukommen lassen, wie das Finanzministerium und die Brüsseler Behörde mitteilten.
ADAC: Anziehender Ölpreis lässt Spritpreise steigen
Autofahrer müssen nach Angaben des ADAC beim Tanken wieder tiefer in die Tasche greifen. Der Liter Super E10 kostet derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,288 Euro und damit 1,6 Cent mehr als vor einer Woche, wie der Automobilclub mitteilte. Ein Liter Diesel verteuerte sich demnach um 2,1 Cent auf 1,097 Euro.
Arbeitslosigkeit sinkt in Frankreich im Juli leicht
Die Arbeitslosigkeit ist in Frankreich im Juli etwas gesunken. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, sank die Zahl der Menschen ohne jegliche Beschäftigung um 0,5 Prozent auf 3,51 Millionen. Nach den positiven Zahlen zum Arbeitsmarkt vergangene Woche dürften die neuen Daten erneut Staatspräsident Francois Hollande positiv stimmen, der seine politische Zukunft an eine Trendwende am Arbeitsmarkt geknüpft hat.
Belgiens Geschäftsklima sinkt im August unerwartet
Das belgische Geschäftsklima hat sich im August entgegen den Erwartungen eingetrübt. Wie die Belgische Nationalbank (BNB) mitteilte, sank der Index auf minus 3,1 von plus 1,0 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von plus 1,1 prognostiziert. Grundlage der Prognose war ein vorläufiger Juli-Wert von 1,1, der nun auf 1,0 revidiert wurde.
Chinas Zentralbank mit neuer Taktik bei Repo-Geschäften
Chinas Zentralbank ändert die Art und Weise, in der sie das Finanzsystem mit Barmittel versorgt. Sie bietet jetzt auch längerfristige Repo-Geschäfte mit höherem Zins an und verringert im Gegenzug das Volumen der kurzfristigen Geschäfte mit günstigeren Konditionen. Beobachter sehen dies als Versuch, Investments in Finanzaktiva wie Anleihen zu bremsen, die wegen des Zuflusses an billigem Geld stark zugenommen hatten.
Türkei startet bislang größte Offensive gegen IS-Miliz auf syrischem Gebiet
Mit Unterstützung der internationalen Anti-IS-Koalition hat die Türkei ihre bislang größte Offensive gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf syrischem Territorium gestartet. Die türkischen Streitkräfte setzten bei der Operation "Schutzschild Euphrat" in der Umgebung des Grenzortes Dscharablus Kampfjets, Panzer und Artillerie ein. Die an der Seite der Türkei kämpfenden syrischen Rebellen nahmen die Stadt Dscharablus am Westufer des Euphrats nach eigenen Angaben am späten Nachmittag ein.
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August 24, 2016 13:00 ET (17:00 GMT)
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