TEHERAN (dpa-AFX) - Mit dem zweiten Teheran-Besuch von Wirtschaftsminister Sigmar innerhalb von 14 Monaten hofft der Iran auf einen Durchbruch der wirtschaftlichen Beziehungen mit Deutschland. Nach Angaben des iranischen Ölministers blieb der aber wegen der Probleme mit deutschen Banken bisher aus. "Wir haben Milliarden aus dem Ölexport, mit denen wir gute Geschäfte mit den Deutschen machen könnten", sagte Bidschan Namdar Sanganeh nach seinem Treffen mit Gabriel in Teheran.
Dies sei aber derzeit nicht machbar, weil wegen Probleme mit Banken das Geld nicht überwiesen werden könne. "Das ist schlecht für uns, aber auch schlecht für Deutschland", sagte der Minister im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Das Problem habe er mit dem deutschen Vizekanzler offen und ausführlich besprochen. Laut Sanganeh hatte Gabriel Verständnis für die iranische Verärgerung gezeigt.
Zwar wurden nach dem Atomabkommen vergangenes Jahr die Sanktionen
gegen den Iran im Januar aufgehoben, aber der Handel, besonders mit
Deutschland, kommt nicht richtig in Gang. Ein wesentlicher Grund
sind noch bestehende Strafmaßnahmen der USA. Deutsche und
europäische Banken schrecken daher davor zurück, Iran-Deals zu
finanzieren. So musste die Commerzbank
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AXC0089 2016-10-04/10:45
