ZÜRICH (Dow Jones)--Starke Verluste bei den Bankenaktien haben am Freitag das Geschehen an der schweizerischen Börse dominiert. Der SMI verlor 0,3 Prozent auf 8.380 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursverlierer und sieben -gewinner gegenüber. Zwei Titel schlossen unverändert. Umgesetzt wurden 66,54 (zuvor: 69,11) Millionen Aktien.
Für UBS ging es um 4,5 Prozent abwärts, Credit Suisse verbilligten sich um 3,6 Prozent und Julius Bär waren am Ende des Tages 2,7 Prozent günstiger zu haben. Die UBS hatte Quartalszahlen vorgelegt, die auf den ersten Blick die gedämpften Markterwartungen zwar übertrafen. Ein Dorn im Auge war den Anlegern aber das Geschäft mit vermögenden Kunden, das "Wealth Management". Hier gebe es Schwächezeichen, hieß es.
Zum einen habe der Bereich bei der Bruttomarge die Markterwartung verfehlt, zum anderen sei das verwaltete Vermögen gefallen, während ein Plus erwartet worden sei, mäkelte Tomasz Grzelak, Analyst bei Baader Helvea.
Credit Suisse wurden angesichts dieser Entwicklung quasi in Sippenhaft genommen. Das Geldhaus wird kommende Woche die Geschäftszahlen vorlegen.
Swiss Re lagen im SMI an der Spitze mit einem Plus von 0,8 Prozent. Die Aktie profitierte von einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs.
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January 27, 2017 11:41 ET (16:41 GMT)
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