Anzeige
Mehr »
Dienstag, 16.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Produktionsstart 2027 fest im Blick, jetzt kommen die Kurstreiber
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
303 Leser
Artikel bewerten:
(0)

GfK: Brexit und Terrorgefahr schwächen das Konsumklima

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Nach einer leichten Verbesserung im Vormonat hat sich die Kauflaune der Deutschen inzwischen wieder abgeschwächt. Die Konsumforscher der GfK ermittelten für Oktober einen Rückgang auf 10,0 von 10,2 Punkten im Vormonat - entgegen der Erwartung der von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte. Sie hatten für Oktober lediglich eine Stagnation auf dem Niveau vom September erwartet. Tatsächlich aber fiel der Indikator auf den Stand vom August zurück.

"Offenbar sehen die Bundesbürger die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten auf einem schwächeren Wachstumskurs", erklärte GfK-Experte Rolf Bürkl. Dies signalisiere der dritte Rückgang in Folge der Konjunkturerwartung. Auch die Einkommenserwartung und die Anschaffungsneigung hatten in diesem Monat verloren, behaupteten aber ihr hohes Niveau. "Brexit und Terrorgefahr drücken auf die Stimmung", konstatierte die GfK.

Der aktuelle Rückgang zeige, "dass die Konsumstimmung nicht völlig immun ist gegenüber einer zunehmenden Verunsicherung, die auch die Konsumenten zu erfassen scheint". Diese Verunsicherung werde in erster Linie durch eine bewusster wahrgenommene Terrorgefahr in Deutschland sowie durch die britische Entscheidung zum Verlassen der Europäischen Union genährt. Welche Folgen dies für die europäische und insbesondere die deutsche Wirtschaft haben werde, sei noch völlig unklar.

Konsumenten erwarten verhaltenere Konjunktur 
 

"Dennoch kann man sicherlich von einem stabilen Konsumklima auf gutem Niveau sprechen", meinte Bürkl. Die GfK bestätigte vor diesem Hintergrund ihre Prognose für 2016, nach der ein Anstieg der realen privaten Konsumausgaben von etwa 2 Prozent erreichbar und realistisch erscheine. Somit bleibe der Konsum eine wichtige Säule der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

Dass die Konsumenten die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland für die nächsten Monate "offenbar etwas verhaltener" sehen, zeigt sich laut den Konsumforschern in der Konjunkturerwartung, deren Indikator aktuell um 1,8 Zähler auf 6,8 sank.

Das regelmäßige Auf und Ab der Einkommenserwartung fand laut GfK auch im September seine Fortsetzung. Der entsprechende Indikator büßt aktuell 5,7 Punkte auf 52,6 ein. Damit seien jedoch die spürbaren Zuwächse des vorangegangenen Monats von 8,6 Punkten nur zu einem Teil wieder zunichte gemacht worden. Hinsichtlich ihrer künftigen finanziellen Situation blieben die Verbraucher damit "überaus optimistisch". Eine sehr stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sorge dafür, dass auch die tariflichen Einkommen spürbar stiegen, und den Beschäftigten verbleibe real mehr im Geldbeutel.

Im Sog der Einkommenserwartung sei zwar auch die Anschaffungsneigung zurückgegangen, und zwar um 4 auf 53,3 Zähler. "Auch hier kann man nicht von einer Trendwende sprechen", betonte Bürkl. "Die Kauflust bleibt weiter ungebrochen." Solange der Arbeitsmarkt rund laufe und die Arbeitnehmer keine Sorge um ihren Arbeitsplatz haben müssten, dürften die Signale für den Konsum nach Erwartung der GfK "weiter auf Grün stehen".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/smh

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2016 02:00 ET (06:00 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.