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Deutsche Bank: Alles offen

Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) hat noch keine Einigung mit dem US-Justizministerium wegen Hypothekengeschäften vor 2008 erzielen können - zur Erinnerung, als Vergleichssumme wird die Kleinigkeit von 14 Mrd. US-Dollar genannt. Das könnte in Verhandlungen deutlich gedrückt werden, doch derzeit ist das völlig offen. Jedenfalls nutzt die Deutsche Bank die Zeit, um die eigenen Cash-Bestände zu erhöhen. Jüngstes Beispiel:

Ihre Beteiligung an einem britischen Versicherer wurde für 935 Mio. britische Pfund verkauft. Konkret geht es laut Deutscher Bank dabei um die Beteiligungen an Abbey Life Assurance Company Limited, Abbey Life Trustee Services Limited sowie Abbey Life Trust Securities Limited. Zusammengefasst sind diese in "Abbey Life", einer 100%igen Tochter der Deutschen Asset Management. Käufer soll die "Phoenix Life Holdings Limited" sein. Dies wird der Meldung zufolge die Cash-Bestände um rund eine Milliarde Euro erhöhen und hätte zugleich den positiven Effekt, dass die harte Kernkapitalquote der Deutschen Bank laut eigener Aussage um immerhin 10 Basispunkte erhöht würde.

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© 2016 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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