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Wirtschaft beklagt mauen Breitbandausbau in Deutschland

Von Stefan Lange

BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaft ist zu großen Teilen unzufrieden mit dem Breitbandausbau in Deutschland. Wie aus dem am Donnerstag vom Wirtschaftsministerium vorgestellten "Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2016" hervorgeht, liegt Deutschland bei der breitbandigen Internetversorgung im weltweiten Vergleich zwar hinter Frankreich, Südkorea und Großbritannien auf Rang vier. "Dennoch besteht in Deutschland vor allem bei den schnelleren Glasfasernetzen noch deutlicher Nachholbedarf", wie der Bericht konstatiert.

Dem Bericht zufolge wird seitens der Unternehmen die Unterversorgung mit leistungsfähigen Breitbandverbindungen als größtes Hemmnis gesehen, das dem weiteren Ausbau der Digitalisierung in der gewerblichen Wirtschaft entgegensteht. 40 Prozent aller Unternehmen und 55 Prozent der Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft nennen demnach diese Barriere an erster Stelle.

Mehr Förderung gefordert 
 

Dementsprechend sieht die gewerbliche Wirtschaft als zentrale Anforderungen an die Politik vor allem die Förderung des Breitbandausbaus sowie zweitens die zügige Anpassung regulatorischer Rahmenbedingungen. Insbesondere der Mittelstand erwartet staatliche Förderangebote.

Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig verwies auf den sogenannten Wirtschaftsindex Digital, der im Vergleich zum Vorjahr von 49 auf 55 Indexpunkte gestiegen sei. Jedes zweite Unternehmen nutze bereits die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet, (IoT, Internet of Things). "Dies ist insgesamt eine gute Entwicklung", erklärte Machnig, räumte gleichzeitig aber auch ein: "Bei der Digitalisierung gibt es bei den mittelständischen Unternehmen aber noch Nachholbedarf."

Erst 71 Prozent schnelles Netz 
 

Tatsächlich ist die Bundesregierung noch weit von ihrem Ziel entfernt, bis 2018 allen deutschen Haushalten einen Internetzugang mit mindesten 50 Megabit pro Sekunde zu ermöglichen. Laut aktuellem Breitbandatlas (Stand Mitte 2016) liegt die Quote erst bei 71,2 Prozent für drahtlose und leitungsgebundene Technologien zusammen. Ende 2015 hatte die Versorgung bei 70,1 Prozent gelegen nach 66,4 Prozent in 2014.

Dabei ist die Verteilung höchst unterschiedlich. Die Stadtstaaten Berlin (90,2 Prozent), Bremen (93,6 Prozent) und Hamburg (94,4 Prozent) können ihren Bürgern eine nahezu flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde anbieten. Sachsen kommt hingegen nur auf 51,5 Prozent, Schlusslicht ist derzeit Sachsen-Anhalt mit mageren 43,9 Prozent. Eine flächendeckende Versorgung mit Breitband ist aber unter anderem Voraussetzung für das automatisierte Fahren und andere Schlüsseltechnologien.

Der Monitoring-Report steht auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums (www.bmwi.de) zum Download bereit.

Kontakt zum Autor: stefan.lange@wsj.com

DJG/stl/smh

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2016 08:19 ET (12:19 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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