Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
207 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Steuereinnahmen steigen im September kräftig

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen haben sich im September nach einer Schwächephase im Sommer wieder erholt. Sie legten ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,0 Prozent zu, wie das Bundesfinanzministerium bekannt gab. Zuletzt waren die Steuereinnahmen im Juni prozentual so kräftig gestiegen, als sie ein Plus von 5,1 Prozent erreichten. Im Juli waren sie hingegen gesunken, und hatten im August nur leicht zugelegt.

Das Steuerwachstum sei im September "dynamisch" verlaufen, nachdem die Einnahmeentwicklung in den vergangenen Monaten "durch Sondereffekte gedämpft" gewesen sei, erklärte das Haus von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in seinem aktuellen Monatsbericht.

Der Bund alleine verbuchte allerdings 1,9 Prozent weniger an Steuern und kam auf ein Aufkommen von 28,3 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 27,0 Milliarden Euro hingegen 6,7 Prozent mehr Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im September auf rund 62,3 Milliarden Euro.

Deutliche Zuwächse seien in dem aufkommensstarken Vorauszahlungsmonat September für die Einkommensteuer sowie die Körperschaftsteuer verbucht worden. Zudem sei das Aufkommen der Lohnsteuer sowie der nicht veranlagten Steuern vom Ertrag deutlich gestiegen.

Ministerium sieht solides Wachstum 
 

Wie bereits im Juli und August wurden auch im September laut Finanzministerium deutlich mehr deutsche Eigenmittel von der EU im Budget abgerufen. Mit 2,6 Milliarden Euro lagen sie um 131,3 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Das Ministerium betonte, im ersten Halbjahr 2016 seien noch erheblich niedrigere EU-Eigenmittelabführungen als im Vorjahr zu leisten gewesen. "Die unterjährigen Schwankungen ergeben sich aus dem jeweiligen Finanzierungsbedarf der EU."

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 legten die Steuereinnahmen insgesamt um 4,2 Prozent auf 472,5 Milliarden Euro zu. Der Bund verzeichnete eine Steigerung um 4,0 Prozent, und die Länder kamen auf ein Plus von 6,2 Prozent.

Der deutschen Wirtschaft bescheinigten Schäubles Ökonomen eine stabile Verfassung. "Das Wachstum der deutschen Wirtschaft zeigt sich trotz des schwachen weltwirtschaftlichen Umfelds auch im Jahr 2016 weiterhin solide", erklärten sie. Für eine Fortsetzung des "moderaten Aufschwungs" sprächen nach wie vor günstige wirtschaftliche Fundamentaldaten wie niedrige Zinsen, gute Absatzperspektiven im Inland, Lohnsteigerungen und Beschäftigungsexpansion sowie ein hohes Maß an Preisniveaustabilität.

"Für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich jedoch anhand der Konjunkturindikatoren eine leichte Wachstumsabschwächung ab", hob das Finanzministerium hervor. So dürfte von der Industrieproduktion nur ein schwacher Impuls für das Wirtschaftswachstum ausgehen. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt dürfte sich aber auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/brb

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2016 18:00 ET (22:00 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.