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Dow Jones News
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Japan bleiben die Börsen wegen des Arbeitsdanktags geschlossen.

AKTIENMÄRKTE (18.25 Uhr)

INDEX             Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50    3.044,33   +0,37%   -6,83% 
Stoxx50        2.823,77   -0,08%   -8,92% 
DAX           10.713,85   +0,27%   -0,27% 
FTSE           6.819,72   +0,62%   +9,25% 
CAC            4.548,35   +0,41%   -1,91% 
DJIA          18.977,37   +0,11%   +8,91% 
S&P-500        2.196,86   -0,06%   +7,48% 
Nasdaq-Comp.   5.376,99   +0,15%   +7,38% 
Nasdaq-100     4.873,20   +0,29%   +6,09% 
Nikkei-225    18.162,94   +0,31%   -4,57% 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future       161,5      +64 
 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         47,50      48,24  -1,5%    -0,74   +7,4% 
Brent/ICE         48,53       48,9  -0,8%    -0,37   +6,7% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.213,09   1.213,80  -0,1%    -0,72  +14,4% 
Silber (Spot)     16,72      16,59  +0,8%    +0,13  +21,0% 
Platin (Spot)    945,30     941,50  +0,4%    +3,80   +6,0% 
Kupfer-Future      2,55       2,52  +1,2%    +0,03  +18,1% 
 

Am Ölmarkt geht es volatil zu. Nach der Vortagesrally überwiegen inzwischen aber Gewinnmitnahmen. Tendenziell stützt aber weiter die Erwartung preisstützender Maßnahmen auf der Opec-Konferenz am 30. November aber weiter. Nach jüngsten Meldungen nähert sich das Ölkartell einem Konsens über die Umsetzung der beschlossenen Förderdrosselung an. "Es ist wahrscheinlich, dass am Ende des Tages alle an Bord sein werden", sagte Ibrahim Waya, ein Mitglied der nigerianischen Opec-Delegation. Der Preis für Brent fällt um 1,1 Prozent auf 48,37 Dollar. Der Goldpreis liegt unverändert bei 1.213 Dollar. Das Edelmetall ist angesichts der Risikofreude an den Finanzmärkten als sicherer Hafen nicht gesucht und leidet auch unter der Stärke des Dollar.

FINANZMARKT USA

Wenig verändert - Der Dow-Jones-Index ist erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 19.000 Punkten gestiegen. Gleichzeitig schafft es auch der breitere S&P-500 über eine psychologisch bedeutsame Hürde, nämlich 2.200 Punkte. Das sorgt für neue Zuversicht unter den Anlegern. Am Vortag hatten die großen US-Indizes allesamt Rekordstände erreicht und ließen diesen im Frühhandel neue Allzeithochs folgen. Diese können aber zur Mittagszeit in New York nicht gehalten werden. Für gute Laune sorgt weiter die Spekulation auf ein Staatsausgabenprogramm zur Verbesserung der Infrastruktur unter dem neuen Präsidenten, daneben dessen Wahlkampfankündigung, die Steuern zu senken. Hinzu kommt das Versprechen von Deregulierungen, beispielsweise im Banken- und Energiesektor. "Das ist Grund genug für Optimismus am Markt und das bedeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands nach oben führt im Moment", sagt Portfoliomanager Aaron Clark von GW&K Investment Management. Ein positiver Impuls kommt aber auch aus China: Die chinesische Zentralbank hat überraschend den Yuan aufgewertet, nachdem er im Zuge der allgemeinen Dollarstärke zuvor kontinuierlich abgewertet worden war. Ein schwächerer Yuan verbessert die Außenhandelsposition der USA gegenüber China.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

22:05 US/HP Inc, Ergebnis 4Q

22:05 US/Hewlett Packard Enterprise Co, Ergebnis 4Q

FINANZMÄRKTE EUROPA

Etwas fester - An den europäischen Börsen sind die Kurse am Dienstag weiter gestiegen. Gestützt wurde die Stimmung von Rekordvorlagen der Wall Street sowie von der anhaltenden Rally der Rohstoffaktien. Daneben entspannte sich das Umfeld in Europa: Zum einen kamen die Zinsen am langen Ende des Marktes wieder etwas zurück, zum anderen sanken die Risikoaufschläge für Italien im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Verfassungsreferendums. Davon profitierte der Mailänder Aktienmarkt: Er legte um 1,4 Prozent zu. Angeführt wurden die Gewinner unter den Länderbörsen allerdings von der Athener Börse: Der Leitindex dort stieg um 3,3 Prozent, nachdem Moody's den Ausblick für das griechische Bankensystem auf stabil von negativ angehoben hatte. Der Stoxx-Banken-Index gewann 1,0 Prozent. Angeführt wurde die Gewinnerliste erneut von den Rohstoffaktien. Sie wurden von Preisaufschlägen der Industriemetalle angetrieben. Die wiederum profitierten von der Hoffnung auf eine höhere Nachfrage, weil Donald Trump nach der Amtsübernahme Infrastrukturmaßnahmen plant. Der Branchenindex im Stoxx gewann 3,4 Prozent. Verhindert wurde eine bessere Entwicklung am Gesamtmarkt von den sehr schwachen Pharmawerten. Gewinnmitnahmen drückten den entsprechenden Index um 2 Prozent ins Minus. In Paris sackten Essilor um 6,1 Prozent ab. Das Optikunternehmen hatte eine Umsatz-, Margen- und Gewinnwarnung veröffentlicht.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt   +/- %  Di, 8.38 Uhr  Mo, 18.45 Uhr   % YTD 
EUR/USD    1,0625  +0,10%        1,0615         1,0608   -2,2% 
EUR/JPY  117,9197  +0,01%      117,9108         117,80  -20,4% 
EUR/CHF    1,0734  +0,05%        1,0729         1,0716   -1,3% 
EUR/GBP    0,8554  +0,56%        0,8509         1,1774  +16,2% 
USD/JPY    110,98  -0,11%        111,10         111,03   -5,5% 
GBP/USD    1,2422  -0,40%        1,2471         1,2489  -15,8% 
 

Der Dollar, der seit dem Trump-Sieg kräftig zugelegt hat in Erwartung einer anziehenden Inflation und damit steigender Zinsen, legt eine Atempause ein. Der Euro verharrt bei 1,0635 Dollar. Devisenexperten rechnen aber überwiegend mit einer weiteren Dollarstärke und sehen zum Teil eine Parität im Euro-Dollar-Paar voraus.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Freundlich - Unterstützung kam vom Devisenmarkt: Die chinesische Zentralbank wertete den Referenzkurs des Yuan überraschend detlich auf. Die Aktion folgte zwölf niedrigeren Fixings in Folge. Am Markt hieß es, dass China angesichts der harschen Kritik von Donald Trump am schwachen Yuan und an mutmaßlicher Währungsmanipulation "vorsichtiges Entgegenkommen signalisieren" wolle. Daneben ging der Blick der Anleger zum Ölmarkt, wo die Rally weiterging, weiter befördert von der Hoffnung auf preisstützende Maßnahmen der Opec. Aktien aus dem Ölsektor gehörten in der gesamten region zu den Gewinnern. Am japanischen Markt war es zunächst abwärts gegangen, nachdem ein Erdbeben die Ostküste erschüttert hatte und eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden war. Allerdings scheinen die Auswirkungen begrenzt zu sein, daher drehte der Markt wieder ins Plus. Die Aktie des Atomkraftwerksbetreibers Tepco fiel aber um 1,4 Prozent. In Schanghai kletterte der Markt auf den höchsten Stand seit Anfang Januar, gestrieben vor allem von Zyklikern, die von der Hoffnung auf aggressive staatliche Wirtschaftsförderung gestützt wurden. Ganz oben rangierten Kohle- und Stahlwerte, die den gestiegenen Rohstoffpreisen folgten.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Lufthansa streicht wegen Streik am Mittwoch hunderte Flüge

Die Kosten des ab Mittwoch beginnenden Pilotenstreiks bei der Deutschen Lufthansa werden sich nach Einschätzung von Unternehmens-Chef Carsten Spohr auf rund 1 Million Euro pro Tag belaufen. Das seien die Erfahrungswerte aus vergangenen Arbeitskämpfen, sagte Spohr.

RIB Software gründet Joint Venture mit Flex

RIB Software wird künftig gemeinsam mit dem Unternehmen Flex aus San Jose Softwarelösungen für die Baubranche anbieten. Zu diesem Zweck haben die beiden Gesellschaften ein Joint Venture gegründet, in das sie jeweils rund 60 Millionen US-Dollar einbringen.

Schaltbau-Chef Camman tritt Ende November zurück

Der Verkehrstechnikkonzern Schaltbau muss sich einen neuen Chef suchen: Vorstandssprecher Jürgen Cammann legt sein Mandat mit Wirkung zum 30. November nieder. Der seit 2001 amtierende Cammann begründete das mit kontroversen Vorstellungen bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.

Südzucker sammelt mit Anleihe 300 Millionen Euro ein

Südzucker hat eine Anleihe über 300 Millionen Euro bei europäischen Investoren platziert. Die nicht nachrangige, durch Südzucker garantierte Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Der Kupon beträgt 1,25 Prozent.

Barcelona verhängt Geldstrafen gegen Banken wegen leerstehender Wohnungen

Die Stadt Barcelona hat Banken Strafen aufgebrummt, weil sie mehr als zwei Jahre lang Wohnungen haben leer stehen lassen.

Brausefabrikant Dr Pepper Snapple kauft Trendgetränke-Hersteller

Der Softdrinkhersteller Dr Pepper Snapple will auch gesundheitsbewusste Kunden erreichen: Das Unternehmen kauft für 1,7 Milliarden US-Dollar den Konkurrenten Bai, Hersteller von Trendgetränken wie Wasser mit Fruchtgeschmack, Tee und gefiltertem Wasser.

US-Atomkraftwerk Indian Point nahe New York steht vor dem Aus

Das Atomkraftwerk Indian Point in der Nähe von New York steht vor dem Aus: Ein Berufungsgericht entschied, dass der Betreiber der Anlage in Buchanan im US-Bundesstaat New York für den Weiterbetrieb eine neue Genehmigung braucht. Dazu muss der Konzern Entergy nun einen Antrag bei der zuständigen Behörde des Bundesstaats einreichen, den diese jedoch ablehnen dürfte.

Microsoft macht EU Zugeständnisse für Linkedin-Übernahme - Kreise

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 22, 2016 12:25 ET (17:25 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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