PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich nach der starken Vorwoche am Montag erst einmal eine Auszeit genommen. Allerdings begrenzten deutliche Kursaufschläge bei den Ölkonzernen die Verluste, da die angekündigten weiteren Produktionskürzungen für den wichtigen Rohstoff den Ölpreisen eine Rally bescherten.
Der EuroStoxx 50
Im europäischen Branchenvergleich hatten die Öl- und Gasunternehmen die Nase vorn: Mit einem Plus von 2,11 Prozent führte der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 unangefochten die übersichtliche Gewinnerliste an. Am Samstag hatten sich die Opec und rund ein Dutzend andere Ölförderländer auf eine weitere Produktionskürzung um 558 000 Barrel (je 159 Liter) am Tag geeinigt. Jüngst hatte die Opec schon angekündigt, ihre eigene Förderung im ersten Halbjahr 2017 um 1,2 Millionen Barrel am Tag zurückzufahren.
Die Titel des italienischen Branchenvertreters Eni
Größter Verlierer in der Branchenübersicht war hingegen der zuletzt gut gelaufene Index der Immobilienunternehmen, der um 1,65 Prozent abrutschte. Der Index der Reise- und Freizeitunternehmen litt mit minus 1,26 Prozent unter der Ölpreisentwicklung, welche tendenziell die Treibstoffkosten für die Flugzeuggesellschaften in die Höhe treibt.
Unter den Einzelwerten stach Vivendi
Beim Elektrokonzern Philips
Dagegen zogen die Titel von Unicredit
An der Schweizer Börse gerieten Aktien von Lonza
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 EU0009658160
AXC0082 2016-12-12/11:29
