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MÄRKTE ASIEN/Tokio mit neuem Jahreshoch - Chinas Anleihen erholt

Von Ese Erheriene

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den südostasiatischen Börsen passiert am Freitag nicht viel. Die Indizes dümpeln ohne klaren Trend vor sich hin. Allerdings fällt die Börse in Tokio wie schon am Vortag aus dem Rahmen. Dort sind es die Finanzwerte, die den japanischen Leitindex erneut auf ein Einjahreshoch führen. Das neue Hoch basiert einmal mehr auch auf dem schwachen Yen, der die Exportaussichten der japanischen Unternehmen befeuert. Der Nikkei-225 legt im späten Geschäft um 0,7 Prozent auf 19.414 Punkte zu und markierte im Verlauf mit 19.440 Zählern den höchsten Stand seit Dezember 2015.

"Am Aktienmarkt werden auf die Schnelle die falkenhaften Töne der Federal Reserve verdaut. Und man blickt bereits voraus, versucht Marktanalystin Margaret Yang von CMC Markets die etwas lustlose Gesamtstimmung in der Region einzufangen. Die Märkte nähmen den sich aufklarenden Ausblick für die US-Konjunktur und die Veränderungen, die der designierte US-Präsidenten Donald Trump bringen könnte, zur Kenntnis.

In Schanghai stagniert der Composite bei 3.116 Punkten und auch der HSI in Hongkong bewegt sich kaum, nachdem der Leitindex der chinesischen Sonderwirtschaftszone am Vortag nach einer Zinserhöhung der lokalen Zentralbank noch das Schlusslicht war. "Der Ausverkauf gestern in Reaktion auf die US-Zinsbeschlüsse war übertrieben", sagt Chefhändler Andrew Sullivan von Haitong. Die lokale Bankbehörde folgt mit ihren Zinsbeschlüssen in der Regel den US-Vorgaben.

Chinesischer Anleihemarkt erholt 
 

In China sorgt die Erholung des chinesischen Rentenmarktes nach den panikartigen Verkäufen des Vortages für Beruhigung. Am Vortag hatten die Behörden den Rentenhandel am Terminmarkt zum ersten Mal überhaupt ausgesetzt, nachdem der Markt den höchsten Absturz aller Zeiten verbucht hatte. Frische Liquiditätsspritzen der chinesischen Zentralbank beruhigen die Lage. Die Notierung am Terminmarkt für zehnjährige Staatsanleihen erholen sich um 0,7 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld ein Überspringen der Marktverwerfungen auf den Aktienmarkt befürchtet.

Am Devisenmarkt verteidigt der US-Dollar sein erhöhtes Niveau nach der US-Zinserhöhung weitgehend. Der Greenback geht mit 118,15 Yen um, nachdem er in der Spitze am Donnerstag schon auf über 118,50 gestiegen war. Vor den US-Zinsbeschlüssen wurde der Dollar unter 115 Yen gehandelt. Seit den US-Präsidentschaftswahlen hat der Yen 13,2 Prozent abgewertet.

Die Ölpreise legen trotz der Dollarstärke etwas zu. Berichte über eine üppiger als kommuniziert ausfallende Förderbegrenzungen in Kuwait stützten die Preise, heißt es. Die global gehandelte Ölsorte Brent verteuert sich um 0,5 Prozent auf 54,29 Dollar.

Yen-Schwäche treibt Exportwerte 
 

In Tokio profitieren Automobilwerte von der Yen-Schwäche: Mitsubishi Motors, Mazda Motor und Nissan Motor legen zwischen 1 und 3 Prozent zu. Sollte der Dollar bei 115 Yen auf längere Sicht verharren, könnten die Gewinne der Branche um bis zu 20 Prozent zulegen, heißt es im Handel. Civmec legen in Singapur um 12,2 Prozent zu. Der Bau- und Technologiekonzern hat Pläne für eine Werft in Australien enthüllt.

=== 
Index (Börse)                     zuletzt   +/- %    % YTD  Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)             5.532,90  -0,10%   +4,48%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)              19.415,20  +0,73%   +2,00%  07:00 
Kospi (Seoul)                    2.041,31  +0,23%   +4,08%  07:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.115,48  -0,07%  -11,97%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      22.054,04  -0,02%   +2,58%  09:00 
Straits-Times (Singapur)         2.932,29  +0,05%   +1,72%  10:00 
KLCI (Malaysia)                  1.633,47  -0,22%   -3,49%  10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Do., 9:56 Uhr   % YTD 
EUR/USD   1,0433  +0,1%   1,0419         1,0506   -3,9% 
EUR/JPY   123,23  +0,0%   123,19         123,56   -3,4% 
EUR/GBP   0,8396  +0,1%   0,8388         0,8379  +14,0% 
GBP/USD   1,2427  +0,0%   1,2423         1,2537  -15,7% 
USD/JPY   118,11  -0,1%   118,23         117,58   +0,6% 
USD/KRW  1184,30  -0,1%  1185,28        1180,03   +0,7% 
USD/CNY   6,9458  +0,0%   6,9443         6,9293   +7,0% 
USD/CNH   6,9369  +0,0%   6,9349         6,9225   +5,6% 
USD/HKD   7,7641  +0,1%   7,7602         7,7595   +0,2% 
AUD/USD   0,7360  -0,0%   0,7361         0,7416   +1,0% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         51,20      50,90  +0,6%     0,30  +15,8% 
Brent/ICE         54,28      54,02  +0,5%     0,26  +18,1% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.131,08   1.128,38  +0,2%    +2,70   +6,6% 
Silber (Spot)     16,09      15,97  +0,8%    +0,12  +16,4% 
Platin (Spot)    905,40     897,00  +0,9%    +8,40   +1,6% 
Kupfer-Future      2,60       2,60  +0,3%    +0,01  +20,6% 
=== 

Mitarbeit: Suryatapa Bhattacharya, Yifan Xie, Kosaku Narioka, Rachel Rosenthal und Willa Plank

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 16, 2016 01:08 ET (06:08 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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