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MÄRKTE ASIEN/Caixin-PMI stützt China-Börsen - Feiertag in Japan

SCHANGHAI (Dow Jones)--An den ostasiatischen Börsen lässt sich am Dienstag keine einheitliche Tendenz ausmachen. Für viele Aktienmärkte der Region ist es der erste Handelstag im neuen Jahr; am Montag fand wegen des nachgeholten Neujahrstags unter anderem an den chinesischen Börsen, in Australien und in Japan kein Handel statt.

Während die Börse in Tokio wegen eines Feiertags abermals geschlossen bleibt, geht es in Schanghai dank guter chinesischer Konjunkturdaten um 0,9 Prozent nach oben. In Hongkong gewinnen die Kurse im Schnitt 0,8 Prozent.

Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im Dezember auf den höchsten Stand seit Anfang 2013. Der schon am Wochenende veröffentlichte offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hatte ebenfalls positiv überrascht.

Furcht vor Kapitalflucht stellt nachhaltige Erholung in Frage 
 

Beobachter sind jedoch skeptisch, ob die guten Daten die Stimmung an den chinesischen Börsen nachhaltig aufhellen werden. Überschattet wird das Börsengeschehen nämlich von der Furcht vor einer Kapitalflucht aus China, die sich in immer strengeren regulatorischen Vorschriften manifestiert.

Erst kürzlich hat die chinesische Zentralbank (PBoC) die Kontrolle von Überweisungen durch Privatpersonen verschärft, um Geldwäsche wirksamer zu bekämpfen. Auch die Höhe, ab der Banken Kapitaltransfers der PBoC melden müssen, wurde gesenkt. Nach Meinung von Analysten wird diese Maßnahme zur Eindämmung von Kapitalabflüssen beitragen.

Am Wochenende kamen überdies Spekulationen auf, dass die Regierung in Peking den Kauf von Devisen stärkeren Beschränkungen unterwerfen wird. Bislang dürften Chinesen jährlich heimische Währung im Gegenwert von maximal 50.000 US-Dollar in Fremdwährungen tauschen, wenn sie im Ausland investieren oder Immobilien kaufen wollen. Der Regulierer kommentierte die Gerüchte, indem er darauf hinwies, dass die Einhaltung der Vorschriften konsequenter überwacht werde.

Am Anleihemarkt stürzten die Notierungen chinesischer Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 50 Jahren um über 10 Prozent ab, worauf der Handel mit den Titeln für eine halbe Stunde unterbrochen wurde. Gründe für die enormen Preisschwankungen wurden zunächst nicht bekannt. Die Börse Schanghai kündigte für den späteren Tagesverlauf eine Stellungnahme an.

An der Börse in Sydney legt der S&P/ASX-200 um 1,2 Prozent zu. Stützend wirken hier Daten zu den Häuserpreisen, die im vergangenen Jahr so stark gestiegen sind wie seit sieben Jahren nicht mehr. Auch der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Australien überzeugte im Dezember mit einem Anstieg. Und nicht zuletzt dürfte die rohstofflastige australische Börse von den chinesischen Wirtschaftsdaten profitieren, denn China ist wichtigster Abnehmer australischer Rohstoffe.

An den Rohstoffmärkten treiben die China-Daten ebenfalls die Preise nach oben. Kupfer verteuert sich im asiatisch dominierten Handel um 1,2 Prozent auf 5.607 Dollar je Tonne. Gold steigt um 0,5 Prozent auf 1.158 Dollar je Feinunze. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent erhöht sich um 0,6 Prozent auf 57,16 Dollar.

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar auf breiter Front fester. Die chinesische Zentralbank hat daher den Yuan gegen den Dollar 0,2 Prozent schwächer gefixt. Bei dem Fixing wurde erstmals ein erweiterter Währungskorb berücksichtigt, der nun auch den koreanischen Won und den saudischen Rial berücksichtigt.

Rückläufige Spielfreude belastet Kasinoaktien in Hongkong 
 

In Hongkong fallen die Aktien von Kasinobetreibern gegen den Trend, nachdem für das vergangene Jahr ein Rückgang des Glücksspielumsatzes in Macao um 3,3 Prozent auf 223,2 Milliarden Macau-Pataca gemeldet wurde. Sands China verlieren 1,6 Prozent und Galaxy Entertainment 2,2 Prozent.

=== 
Index (Börse)                     zuletzt   +/- %   % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)             5.733,20  +1,19%  +0,60%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)               Feiertag                  07:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.130,62  +0,87%  +0,87%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      22.176,56  +0,80%          09:00 
Straits-Times (Singapur)         2.882,22  +0,05%  +0,05%  10:00 
KLCI (Malaysia)                  1.631,97  -0,59%  -0,59%  10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mo, 9.25 Uhr  % YTD 
EUR/USD   1,0483  +0,2%   1,0463        1,0515  -0,3% 
EUR/JPY   123,00  +0,2%   122,75        123,37  +0,1% 
EUR/GBP   0,8525  +0,0%   0,8522        0,8520  +0,0% 
GBP/USD   1,2296  +0,1%   1,2279        1,2339  -0,4% 
USD/JPY   117,35  +0,0%   117,33        117,38  +0,4% 
USD/KRW  1203,60  -0,1%  1204,25       1206,06  -0,3% 
USD/CNY   6,9548  +0,1%   6,9450        6,9450  +0,1% 
USD/CNH   6,9661  -0,2%   6,9779        6,9781  -0,1% 
USD/HKD   7,7565  -0,0%   7,7568        7,7577  +0,0% 
AUD/USD   0,7230  +0,4%   0,7198        0,7183  +0,2% 
 
ROHOEL               zuletzt      VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex              54,03          53,72  +0,6%     0,31  +0,6% 
Brent/ICE              57,14          56,82  +0,6%     0,00  +0,7% 
 
METALLE              zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)         1.157,90       1.152,10  +0,5%    +5,80  +0,6% 
Silber (Spot)          16,11          15,93  +1,1%    +0,18  +1,1% 
Platin (Spot)         911,45         903,60  +0,9%    +7,85  +0,9% 
Kupfer-Future           2,55           2,51  +1,6%    +0,04  +1,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

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January 03, 2017 01:12 ET (06:12 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
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