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marktEINBLICKE
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DAX-Analyse am Morgen: Herber Rückschlag

Zum Wochenschluss musste der DAX einen herben Rückschlag verkraften. Zwar startete der deutsche Leitindex noch einigermaßen erfolgversprechend in den Freitag und markierte bei 11.935 Zählern sein Tageshoch, doch in der Folge (die Wall Street tendierte vorübergehend leichter) drückten massive Verkäufe die Kurse über 200 Punkte (Tagestief bei 11.722) in den Keller. Erst nachdem Dow & Co sich wieder nach oben orientierten, gelang dem Dax eine Stabilisierung im Bereich der 11.800er-Marke, knapp oberhalb davon (11.804) ging der Index ins Wochenende. Wichtig dabei:

Aus charttechnischer Sicht hat das Börsenbarometer damit einen mustergültigen Rücksetzer an die erste Unterstützung aufs Parkett gelegt. Entscheidend wird nun sein, ob die sofortige Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung gelingt, oder ob - vor allem dann, wenn auch die US-Märkte einmal Schwäche zeigen sollten - der Verkaufsdruck hierzulande anhält.

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© 2017 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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