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VW verschafft US-Händlern mit Rückkaufaktion Luft zum Atmen

Von Adrienne Roberts

NEW YORK (Dow Jones)--Der VW-Konzern schreitet mit den Aufräumarbeiten nach dem Abgasskandal weiter voran. Die Wolfsburger kauften zuletzt 125.000 betroffene Diesel-Fahrzeuge von ihren Besitzern zurück. Das hilft unter anderem US-Händlern, die sich wieder über mehr Publikum in ihren Verkaufsräumen freuen dürften und bisher unter massiven Absatzeinbußen litten.

Der Autohersteller setzte im November ein umfangreiches Rückkaufprogramm auf, was den Absatz für die VW-Marke in den anschließenden drei Monaten um 20,7 Prozent befeuerte. Geschätzte 20 bis 40 Prozent derjenigen, die ihr Auto zurückgeben, wählen gleich wieder einen neuen VW aus, ergab eine Umfrage unter Händlern. Die Treue dieser Fahrer hängt üblichen Werten bei weitem hinterher, aber der zusätzliche Absatz erweist sich als dringend benötigter Anschub für Händler, die bereits auf Fahrzeuge warten, welche eher den US-Vorlieben entsprechen.

Rückkaufprogramm verleiht VW Rückenwind 
 

Noch geraume Zeit könnte VW dank des bis 2018 laufenden Programms Rückenwind spüren. Bisher hat auch nur ein Fünftel der Anspruchsberechtigten die Möglichkeit zur Fahrzeugrückgabe genutzt. Andere Produzenten, darunter Subaru, profitieren nach eigenen Angaben auch, da die früheren VW-Fahrer mitunter zu neuen Marken wechselten.

Der Abgasskandal hat die Niedersachsen schon viele Milliarden Euro gekostet. Es kam unter anderem zu Vergleichen mit den US-Behörden. Vor Start der Rückkaufaktion verschlechterte sich der US-Absatz im Schnitt um 12,6 Prozent je Monat. Zugleich hielten nur 37 Prozent der Fahrer VW die Treue, was laut Jeff Schuster von LMC Automotive deutlich unter dem Branchenwert von über 50 Prozent liegt.

Gemischte Kundenerfahrungen mit VW-Aktion 
 

Derweil lobt Händler Jason Kuhn aus Florida die Attraktivität der VW-Aktion. Gerade für Fahrer, die die Marke liebten, sei das Programm ein doppelter Gewinn. Ähnlich äußert sich VW-Diesel-Kundin Anne Curry, die von einer Gelegenheit spricht, die sie sich einfach nicht entgehen lassen konnte.

Doch es gibt auch Klagen. Der 52-jährige Rusty Turner beschwert sich über bürokratische Hemmnisse. Bis heute wartet er auf die Entschädigungszahlung. Wegen dieses ärgerlichen Hürdenlaufs will er künftig nicht mehr bei VW zugreifen.

Laut Analyst Dave Sullivan von Autopacific sind Mazda und Subaru große Profiteure der verärgerten VW-Kundschaft. Auch Toyotas Prius oder die Diesellimousine XE von Jaguar sind beliebte Ersatzmodelle. Nichtsdestotrotz sieht Kuhn auch Aufwind für VW. Viele Fahrer wollten ihren VW behalten, da es so wenige andere Diesel-Fahrzeuge auf dem Markt gebe. Womöglich warten einige Kunden auch ab, bevor sie das Rückkaufangebot annehmen. Schließlich läuft es noch bis 2018.

Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/smh

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2017 02:28 ET (07:28 GMT)

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