Der Zusammenschluss von Frankfurter und Londoner Börse wird aller Voraussicht nach auch im fünften Anlauf scheitern. Die London Stock Exchange teilte gerade überraschend mit, dass sie eine Forderung der EU-Kommission zur Freigabe der Fusion mit der Deutschen Börse nicht erfüllen wird. Die europäischen Wettbewerbshüter werden den gut 25 Mrd. Euro schweren Deal in der Folge ziemlich sicher untersagen.
Beide Unternehmen hatten vor einem Jahr bestätigt, dass sie erneut über eine deutsch-britische Börsenhochzeit verhandeln. Damit wollten sie einen europäischen Champion schaffen, der den großen US-Rivalen CME und ICE das Wasser reichen kann. In Deutschland und besonders in Frankfurt gab es von Anfang an Kritik an dem Deal, weil die Holdinggesellschaft der Mega-Börse in London angesiedelt werden sollte. Nach dem Brexit-Votum nahm der Gegenwind für beide Unternehmen zu.
Die Londoner erklärten, die EU habe sie aufgefordert, ihre Mehrheitsbeteiligung an der italienischen Handelsplattform MTS aufzugeben. Das ist in ihren Augen unverhältnismäßig.
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Beide Unternehmen hatten vor einem Jahr bestätigt, dass sie erneut über eine deutsch-britische Börsenhochzeit verhandeln. Damit wollten sie einen europäischen Champion schaffen, der den großen US-Rivalen CME und ICE das Wasser reichen kann. In Deutschland und besonders in Frankfurt gab es von Anfang an Kritik an dem Deal, weil die Holdinggesellschaft der Mega-Börse in London angesiedelt werden sollte. Nach dem Brexit-Votum nahm der Gegenwind für beide Unternehmen zu.
Die Londoner erklärten, die EU habe sie aufgefordert, ihre Mehrheitsbeteiligung an der italienischen Handelsplattform MTS aufzugeben. Das ist in ihren Augen unverhältnismäßig.
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