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DAX-Analyse am Morgen: Schrittweise aufwärts

Der deutsche Leitindex testete am gestrigen Donnerstag nach schwacher Eröffnung zunächst die Unterseite und markierte mit dem Tagestief bei 11.918 Punkten gleichzeitig den bislang tiefsten Stand der Woche. Nachdem jedoch EZB-Präsident Mario Draghi am frühen Nachmittag mit dem Ergebnis der Ratssitzung vor die Presse trat, kam Bewegung in die Kurse. Dabei kletterte der DAX erneut über die 12.000er-Hürde, die der Index allerdings per Schlusskurs (11.978) wieder nicht verteidigen konnte. Dennoch:

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich das Börsenbarometer schrittweise aufwärts und damit weiterhin mustergültig innerhalb der blau eingefärbten Keil-Formation. Auf diese Weise hält sich der Index beide möglichen Verlaufsvarianten offen - der bullish zu interpretierende Ausbruch über die obere Begrenzung bei etwa 12.100 würde neben einem neuen Jahreshoch (aktuell 12.083) auch frische Kaufsignale generieren. Rutscht der DAX hingegen nach unten aus dem Keil heraus (was bei einem Schlusskurs unter 11.950 der Fall wäre), könnte eine Abwärtsbewegung bis 11.800 folgen.

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© 2017 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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