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DAX-Analyse am Morgen: Schrittweise aufwärts

Der deutsche Leitindex testete am gestrigen Donnerstag nach schwacher Eröffnung zunächst die Unterseite und markierte mit dem Tagestief bei 11.918 Punkten gleichzeitig den bislang tiefsten Stand der Woche. Nachdem jedoch EZB-Präsident Mario Draghi am frühen Nachmittag mit dem Ergebnis der Ratssitzung vor die Presse trat, kam Bewegung in die Kurse. Dabei kletterte der DAX erneut über die 12.000er-Hürde, die der Index allerdings per Schlusskurs (11.978) wieder nicht verteidigen konnte. Dennoch:

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich das Börsenbarometer schrittweise aufwärts und damit weiterhin mustergültig innerhalb der blau eingefärbten Keil-Formation. Auf diese Weise hält sich der Index beide möglichen Verlaufsvarianten offen - der bullish zu interpretierende Ausbruch über die obere Begrenzung bei etwa 12.100 würde neben einem neuen Jahreshoch (aktuell 12.083) auch frische Kaufsignale generieren. Rutscht der DAX hingegen nach unten aus dem Keil heraus (was bei einem Schlusskurs unter 11.950 der Fall wäre), könnte eine Abwärtsbewegung bis 11.800 folgen.

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Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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