AMBERG (dpa-AFX) - Im Abwehrkampf beim bayerischen Autozulieferer
Grammer gegen die umstrittene Investorenfamilie
Hastor hat sich nun auch die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse
Aigner (CSU) eingeschaltet - allerdings ohne Erfolg. Sie habe
versucht, einen Kontakt mit der Familie Hastor herzustellen, das sei
ihr aber nicht gelungen, was sie sehr bedauere, sagte Aigner am
Freitag beim Besuch des größten deutschen Grammer-Werks im
oberpfälzischen Haselmühl bei Amberg. Mit dem Besuch habe sie ein
Zeichen setzen wollen. "Mir geht es um den Bestand des Werks und die
Arbeitsplätze." An Grammer hält die Familie Hastor zwischen 20 und
30 Prozent der Aktien - möglicherweise genug, um auf der
Hauptversammlung Ende Mai die Mehrheit im Aufsichtsrat zu übernehmen
und Vorstandschef Hartmut Hartmut Müller abzulösen. Ihm wirft sie
eine zu geringe Gewinnmarge vor./rbe/DP/she
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