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Warum bei Barrick Gold die 1.200 wichtig sind

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Goldpreis ist in den letzten Tagen etwas unter die Räder gekommen. Das Umfeld ist derzeit auch nicht gerade sooo berauschend für Gold.

Chart Barrick Gold Chart Barrick Gold

Dargestellt ist der Kursverlauf in Dollar. Quelle: tradingview.com

So steigen in den USA die Zinsen, und höhere Zinsen sind tendenziell schlecht für Gold (das natürlich keine Zinsen abwirft). Nach dem Motto: Andere "sichere" Anlagen wie Staatsanleihen werden relativ gesehen attraktiver. Ich habe die Marke von 1.200 Dollar beim Goldpreis aus einem bestimmten Grund im Hinterkopf: Und zwar hatte Barrick Gold vergangenen Monat in einem Update über die Fortschritte laufender Projekte geschrieben, dass man da mit einem langfristigen Goldpreis von 1.200 Dollar je Feinunze kalkuliere.

Die Meldung von Barrick Gold, in der ich diesen Hinweis gefunden habe, finden Sie im Original unter diesem Link.

Barrick Gold kalkuliert laut eigenen Aussagen mit langfristigem Goldpreis von 1.200

Mit anderen Worten: Wenn der "langfristige" Goldpreis bei besagten 1.200 Dollar liegt, dann dürften die Prognosen von Barrick Gold realistisch sein (sofern es nicht größere Zwischenfälle gibt). Bei einem Goldpreis darüber könnten die Prognosen entsprechend geschlagen werden - und bei einem Goldpreis darunter könnte es entsprechend schwer werden, die eigene Prognose zu erfüllen. Wohlgemerkt: Die Produktionskosten liegen bei Barrick Gold deutlich darunter. Doch üblicherweise messen viele Marktteilnehmer(innen) tatsächliche Ergebnisse ja eher an den Prognosen als an den historischen Vergleichswerten. Insofern habe ich in Bezug auf Barrick Gold die "1.200 bei Gold" derzeit gewissermaßen im Hinterkopf.

Dann der Blick auf Uniper:

der Frischling Uniper (Firmengründung 2016, bekanntlich als EON-Abspaltung) hat die Zahlen für sein erstes Geschäftsjahr (wie süß) vorgelegt. Demnach hat Uniper in 2016 ein bereinigtes Ebit (Ebit = Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 1,4 Mrd. Euro erzielt. Zum Vergleich: 2015 hätte Uniper in der derzeitigen Form 0,8 Mrd. Euro erzielt. Also eine erhebliche Verbesserung. Allerdings verweist Uniper auf hohe Einmalerträge durch Neuverhandlungen im Gasgeschäft. Nur ohne Blick in Anhänge und Kleingedrucktes ist mir nicht klar, ob diese angesprochenen Einmalerträge nun bei "bereinigten" Ebit mit drin sind oder nicht. Das ist ja immer so eine Sache mit Bereinigungen.

Uniper: Verkauf des Anteils an einem russischen Gasfeld bringt 1,75 Mrd. Euro

Uniper vermeldet auch hohe Wertberichtigungen im Volumen von 2,9 Mrd. Euro. Ja, da waren wohl diverse Aktiva zu hoch in der Bilanz. Die damit verbundenen Wertberichtigungen hatte nun Uniper (und nicht mehr EON) an der Backe. Der Konzernfehlbetrag betrug satte 3,2 Mrd. Euro. Autsch. Nun, die angesprochenen Wertberichtigungen sind nicht cash-wirksam, also ist es nicht ganz so schlimm wie es auf den ersten Blick aussieht. Allerdings war der Konzernfehlbetrag größer als die Höhe der genannten Wertberichtigungen. Uniper verweist auch darauf, diesen Monat den Anteil an einem russischen Gasfeld verkauft zu haben. Mit dem Erlös sollen Schulden getilgt werden. Und man spricht davon, den "soliden Kurs" im laufenden Geschäftsjahr fortzusetzen.

Und dann noch das Zitat zum Tag: "Grabsteinspruch: Oberst Nikolaus Tarabas, ein Gast auf dieser Erde."

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Wochenstart!

Ihr

Michael Vaupel

© 2017 Ethische Rendite
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