Frankfurt - Heute trifft sich in Sankt-Petersburg das Beobachtungskomitee der OPEC- und Nicht-OPEC-Ölproduzentenländer (JMMC), um über die Einhaltung der Förderdisziplin zu beraten, so die Analysten der Commerzbank.Durch diese häufigen Treffen, die meist ergebnislos verlaufen würden, habe man fast das Gefühl, dass die Ölproduzenten dadurch selbst die Ölnachfrage steigen lassen möchten. Doch während ihnen die Wiederherstellung des Gleichgewichts auf dem Ölmarkt wohl eher schlecht als recht gelinge, würden sie vor allem die Erwartungen steigender Preise schüren. So berichte die CFTC, dass die spekulativen Finanzanleger in der Woche zum 18. Juli ihre Netto-Long-Positionen um über 52 Tsd. Kontrakte bzw. 33% auf den höchsten Stand seit April erhöht hätten. Doch die starke Anlegernachfrage sei ein doppelseitiges Schwert, wie auch die Preisbewegungen in den letzten Monaten gezeigt hätten: Werde es der OPEC nicht gelingen, den Markt von einer baldigen (nachhaltigen) Einengung des Angebots zu überzeugen, dürften sich die Anleger wieder aus dem Markt verabschieden und den Ölpreis stark unter Druck bringen.Den vollständigen Artikel lesen ...
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