Stuttgart (ots) - So zwingend es geboten ist, in Kasernen keine Erinnerung an die Wehrmacht zu dulden, die militärische Leistungen verherrlicht und darüber verbrecherische Ziele verschweigt, so falsch wäre es, in der Bundeswehr das Andenken an die Wehrmacht zu löschen. Sie gehört wie die NVA der DDR oder frühere deutsche Streitkräfte zum Traditionsbestand des deutschen Militärs. Man kann sich seine Geschichte nicht aussuchen. Es doch zu versuchen schafft nur neue Erklärungsnöte. Wie will die Bundeswehr ohne Erinnerung an die Wehrmacht mit ihren Vorbildern aus dem Widerstand gegen Hitler umgehen? Wie mit den vielen Kriegsgedienten, die die Bundeswehr mit aufgebaut und zur Parlamentsarmee geformt haben? Womit verdeutlichen, warum das deutsche Soldatengesetz das Verweigern verbrecherischer Befehle ausdrücklich vorschreibt? Eine Armee ohne Erinnerung an die Taten ihrer Vorgänger - das wäre eine gruselige Armee.
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