HAMBURG (dpa-AFX) - Das Containerschiff "MOL
Am Terminal werden in den kommenden beiden Tagen rund 6000
Container gelöscht und 3500 geladen, das entspricht rund 14 500 TEU.
Ein 40-Fuß-Container zählt zwei TEU. Weil der Frachter zu hoch ist,
um die Köhlbrandbrücke zu passieren, werden die Container am HHLA
Die Riesenschiffe, die auf den Routen zwischen Asien und Europa fahren, werden von vielen Experten und vor allem in den Häfen kritisch gesehen. Größere Schiffe erfordern immer tiefere Häfen und Flüsse, größere Terminals und Brücken. Sie überlasten die Infrastruktur mancher Häfen durch ihre gewaltigen Ladungsmengen. Bei einer Havarie bergen sie enorme wirtschaftliche Risiken und Umweltrisiken.
Und sie drücken die Frachtraten, weil sie sich auch für die Reedereien nur rechnen, wenn sie bis zum Anschlag gefüllt sind. Hamburg können sie nur als letzten Hafen in Europa anlaufen, nachdem ein Teil der Container schon in anderen Häfen gelöscht wurde. Dennoch stehen in den nächsten beiden Jahren noch rund 60 sehr große Schiffe vor der Auslieferung. Neue Aufträge wurden von den Reedereien zuletzt aber nicht mehr erteilt.
Die "MOL Triumph" wurde am 15. März bei der Bauwerft Samsung
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AXC0301 2017-05-15/21:52
