Frankfurt - Die US-Getreidepreise konnten sich auch zuletzt nicht nach oben befreien, so die Analysten der Helaba.Die Notierungen von Soja-Bohnen seien - nicht nur angesichts einer alle Erwartungen übertreffenden Rekordernte in Brasilien - sogar nochmals unter Druck gekommen. Hohe US-Exporte würden zum Druck auf die Preise am Weltmarkt tendenziell beitragen. Vor diesem Hintergrund könnte das Ziel der Trump-Administration, die US-Agrarexporte noch zu befeuern zunächst unerwünschte negative Nebenwirkungen auf die Weltmarktpreise haben. Mittelfristig dürfte es aber aufgrund von Rekordexporten ähnlich wie jüngst bei Fleischprodukten zu einem fühlbaren Preisanstieg in den USA kommen. Als Katalysator könnten dabei etwa auch überraschend ungünstige Wetterverhältnisse wirken. Zunächst aber werde die Bodenbildung wohl andauern, zumal die Investmentnachfrage vorerst eher verhalten bleibe. (07.06.2017/fc/a/m)Den vollständigen Artikel lesen ...
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