ESSEN (dpa-AFX) - Thyssenkrupp
Den Investoren stellte Kerkhoff nach einer Kapitalerhöhung und dem Verkauf des Brasilien-Werks eine deutlich gestärkte Bilanz in Aussicht. Zum Geschäftsjahresende am 30. September werde sich etwa die Verschuldung von 6,3 Milliarden Euro auf unter 3 Milliarden Euro mehr als halbieren. Weitere Verbesserungen werde der Tata-Deal bringen.
Der Thyssenkrupp-Aufsichtsrat hatte zuvor die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zur umstrittenen Stahlfusion beschlossen. Diese soll von IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Markus Grolms und Personalvorstand Oliver Burkhard geleitet werden.
Der Konzern war mit seinem Plan für die Stahlfusion auf massiven Widerstand gestoßen. Bei einer Protestveranstaltung in Bochum hatten in der vergangenen Woche rund 7000 Stahlkocher gegen das Vorhaben demonstriert, das allein in Deutschland 2000 Arbeitsplätze kosten soll. Die Betriebsräte fordert in den Gesprächen nun Standort- und Beschäftigungsgarantien./uta/DP/stb
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AXC0124 2017-09-29/11:43
