Zürich (ots) - Der Discounter Aldi Suisse prescht im Milchstreit
vor. Bereits Ende Juli soll erstmals Milch mit dem Label «Fair Milk»
in den Verkauf gelangen, wie die «Handelszeitung» berichtet.
Vorgesehen ist, dass der Discounter den Milchbauern einen Preis von
70 Rappen pro Kilogramm Milch garantiert - 5 Rappen mehr als der
Richtpreis für Molkereimilch vorsieht. Im Gegenzug verlangt Aldi von
den Bauern einen Mehrwert: So muss die Milch aus speziell
tiergerechter Haltung stammen, welche die gesetzlichen Vorschriften
übertrifft.
Mit der Einführung von «Fair Milk» reagiert Aldi auf den
Milchstreit. Im Mai hatte die Branchenorganisation Milch zum grossen
Ärger der Bauern entschieden, den Richtpreis für Molkereimilch bei 65
Rappen zu belassen. Die Wut der Landwirte richtete sich dabei
namentlich gegen die Migros, weil diese sich laut Medienberichten
gegen eine Erhöhung ausgesprochen hatte. Entsprechend gut kommt die
Milchoffensive von Aldi Suisse nun beim Bauernverband an: Man
begrüsse die Pläne des Discounters sehr, erklärt eine Sprecherin. Man
hoffe, dass sich die übrige Milchbranche nun ebenfalls Gedanken über
Fairness bei den Produzentenpreisen mache.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100009535
Medienmappe via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Nähere Auskunft erhalten Sie unter Tel. 058 269 22 90
vor. Bereits Ende Juli soll erstmals Milch mit dem Label «Fair Milk»
in den Verkauf gelangen, wie die «Handelszeitung» berichtet.
Vorgesehen ist, dass der Discounter den Milchbauern einen Preis von
70 Rappen pro Kilogramm Milch garantiert - 5 Rappen mehr als der
Richtpreis für Molkereimilch vorsieht. Im Gegenzug verlangt Aldi von
den Bauern einen Mehrwert: So muss die Milch aus speziell
tiergerechter Haltung stammen, welche die gesetzlichen Vorschriften
übertrifft.
Mit der Einführung von «Fair Milk» reagiert Aldi auf den
Milchstreit. Im Mai hatte die Branchenorganisation Milch zum grossen
Ärger der Bauern entschieden, den Richtpreis für Molkereimilch bei 65
Rappen zu belassen. Die Wut der Landwirte richtete sich dabei
namentlich gegen die Migros, weil diese sich laut Medienberichten
gegen eine Erhöhung ausgesprochen hatte. Entsprechend gut kommt die
Milchoffensive von Aldi Suisse nun beim Bauernverband an: Man
begrüsse die Pläne des Discounters sehr, erklärt eine Sprecherin. Man
hoffe, dass sich die übrige Milchbranche nun ebenfalls Gedanken über
Fairness bei den Produzentenpreisen mache.
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