Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
100 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Zypries will iranische Wirtschaft stärker einbinden

Von Stefan Lange

BERLIN (Dow Jones)--Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Atomabkommens mit dem Iran hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries für eine Beschleunigung der bilateralen Beziehungen plädiert. "Das Atom-Abkommen mit dem Iran hat für uns die Bedingungen für die Wiederannäherung und wirtschaftliche Öffnung des Iran geschaffen", sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag anlässlich eines Treffens mit dem iranischen Verkehrs- und Stadtentwicklungsminister Abbas Akhoundi.

"Wir wollen, dass dieses Abkommen mit Leben gefüllt und der Iran wieder in die Weltwirtschaft eingebunden wird", erklärte Zypries. Sie setze sich deshalb dafür ein, die Herausforderungen bei der Finanzierung gerade großvolumiger Projekte anzugehen, sodass die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen noch weiter ausgebaut werden könnten.

Hintergrund von Zypries' Äußerungen dürfte sein, dass der Zahlungsverkehr im Iran immer noch auf wackeligen Beinen steht. Banken sind vorsichtig bei der Finanzierung von Geschäften, da sie Geldstrafen der USA wegen angeblicher Verstöße gegen solche Sanktionen fürchten, die nach der Unterzeichnung des Abkommens noch nicht gänzlich aufgehoben wurden.

Iran muss sich besinnen 
 

Zypries mahnte, gleichzeitig kämen auf den Iran mit einer stärkeren Einbindung in die Weltgemeinschaft auch neue Verantwortlichkeiten zu. "Dies gilt nach außen wie auch nach innen: Im Nahen und Mittleren Osten sollten alle Akteure darauf hinwirken, dass es zu einer Eindämmung der Gewalt kommt. Staatliches Handeln muss immer auch die Rechte des Einzelnen anerkennen und schützen."

Das Atomabkommen mit dem Iran war im Juli 2015 unterzeichnet worden. Sechs Monate später bescheinigte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dem Land die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen. Die EU und die USA erklärten daraufhin die sofortige Aufhebung der meisten Sanktionen.

Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen des Iran belebten sich danach deutlich. Das deutsch-iranische Handelsvolumen betrug 2016 nach Ministeriumsangaben rund 3 Milliarden Euro. Der deutsche Export stieg um 26 Prozent auf 2,6 Milliarden. Im ersten Quartal 2017 betrug das deutsch-iranische Handelsvolumen demnach mehr als 1 Milliarde Euro. Dabei stieg der deutsche Export um rund 29 Prozent auf 878 Millionen Euro. Deutschland ist damit weiterhin einer der wichtigsten europäischen Handelspartner Irans.

Unsicher ist derzeit noch, ob die USA zu dem Abkommen stehen. US-Präsident Donald Trump hatte es einmal als den "schlechtesten Deal, der je ausgehandelt wurde", verdammt. Zuletzt gab es jedoch positive Einschätzungen aus der US-Administration, unter anderem von Außenminister Rex Tillerson.

Kontakt zum Autor: stefan.lange@wsj.com

DJG/stl/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 27, 2017 09:44 ET (13:44 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.