Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
132 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Exporte und Diesel-Affäre schicken ZEW-Index auf Talfahrt

Von Andreas Kißler

MANNHEIM/BERLIN (Dow Jones)--Die Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland haben sich im August unter dem Eindruck schwacher Exporte und der Diesel-Affäre wesentlich deutlicher verschlechtert als befürchtet. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Index der Konjunkturerwartungen fiel auf 10,0 Punkte von 17,5 im Vormonat.

Das ZEW sprach von einem "ganz erheblichen" Rückgang der Erwartungen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich eine Ermäßigung auf 14,0 vorausgesagt. Der Indexstand liegt weiter deutlich unter seinem langfristigen Mittelwert von 23,8 Punkten.

Der Index der Lagebeurteilung erhöhte sich jedoch entgegen den Erwartungen von 86,4 auf 86,7 Punkte. Erwartet worden war ein Rückgang auf 85,5.

Konjunkturausblick bleibt stabil 
 

"Der sehr deutliche Rückgang der Konjunkturerwartungen spiegelt die Nervosität über den weiteren Verlauf des Wachstums in Deutschland wider", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Vor allem das schwächer als erwartete Exportwachstum sowie die sich ausweitende Affäre in der Automobilbranche tragen dazu bei." Trotz des Rückgangs der Erwartungen sei der Konjunkturausblick für Deutschland aber "noch stabil auf vergleichsweise hohem Niveau".

Im Juli waren die ZEW-Konjunkturerwartungen noch mit einem Minus von 1,1 Punkten weniger stark gesunken als befürchtet. Der Index der Lagebeurteilung war aber auch um 1,6 Punkte gefallen.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verschlechterten sich im August ebenfalls. Der entsprechende Indikator fiel um 6,3 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 29,3. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verbesserte sich dagegen um 9,7 auf 38,4 Zähler.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2017 05:17 ET (09:17 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.