sprite-preloader
Anzeige
Mehr »
Montag, 25.09.2017 Börsentäglich über 12.000 News von 561 internationalen Medien

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Passende Knock-Outs zu Ihrer Suchanfrage (Anzeige)
Erweiterte
Suche
lynx
Ad hoc-Mitteilungen
16.09.2017 | 07:58
(28 Leser)
Schrift ändern:
(0 Bewertungen)

Die Börsenblogger·Mehr Nachrichten von Die Börsenblogger

Die vier GAFA-Unternehmen Google/Alphabet, Apple, Facebook und Amazon haben in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Größe erreicht, so dass es einem schon einmal unheimlich werden kann. Allerdings spricht auch nichts dagegen, auf der Erfolgswelle dieser US-Technologiegiganten zu reiten, so lange sie andauert.

GAFA beherrscht nicht nur die Börsenwelt

Börsianer arbeiten gerne mit Akronymen. Sie klingen einprägsam und lassen eine manchmal komplizierte Welt möglichst einfach erscheinen. GAFA ist zuletzt immer mehr in Mode gekommen. Gleich aus mehreren Gründen. Die Abkürzung steht für vier der großen US-Technologiekonzerne, Google/Alphabet, Apple, Facebook und Amazon. Die schiere Größe, die allein diese vier Konzerne auf sich vereinen, klingt atemberaubend. Gemeinsam kommen sie derzeit auf einen Börsenwert von umgerechnet 2 Billionen Euro. Der Deutsche Aktienindex (DAX) (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) kommt mit seinen 30 Werten aktuell gerade einmal auf eine Marktkapitalisierung von etwa 1 Billion Euro.

Das wertvollste deutsche Unternehmen, SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600), schafft es gerade einmal auf rund 110 Mrd. Euro. Auch die Marktmacht dieser vier Konzerne wirkt fast schon beängstigend. Wenn es um das Thema Online-Handel geht, kommt man nicht mehr an Amazon vorbei. Selbst ein Riese wie Walmart (WKN: 860853 / ISIN: US9311421039) zittert vor der neuen Online-Konkurrenz. Google beherrscht die Internetwerbung. Außerdem sind die meisten Computer-Handys dieser Welt mit dem hauseigenen Android-Betriebssystem ausgestattet. Neben Google weiß auch Facebook sehr gut über uns Bescheid. Schließlich geben wir freiwillig sogar intime Details preis, wenn wir uns auf dem gleichnamigen Netzwerk anmelden. Und schließlich, Apple: Der Konzern mit dem Apfel im Logo verkauft nicht die meisten Smartphones. Er setzt aber Maßstäbe im Bereich Computer-Handys. Außerdem ist der iPhone-Konzern das mit Abstand wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt.

Gefahr für die Aktienmärkte?

Es gibt jedoch auch Kritik an GAFA und seiner Bedeutung für die Finanzmärkte. Neben der Marktmacht, die diese vier US-Technologiekonzerne auf sich vereinen oder den Informationen, die sie mittlerweile über die Menschen besitzen, hat ein wichtiger Kritikpunkt viel mit den in den vergangenen Jahren immer beliebter gewordenen Exchange Traded Funds (ETFs) zu tun. Diese müssen ihre jeweils zugrundeliegenden Indizes abbilden. Dabei mussten sie zuletzt insbesondere die sehr gut laufenden Aktien von Technologieunternehmen kaufen.

Genau diese waren zu einem großen Teil für die positive Entwicklung an den US-Börsen in den vergangenen Monaten und Jahren verantwortlich. Damit haben die ETFs dafür gesorgt, dass sich diese Trends verstärkten. Bekanntlich können Trends aber auch in die andere Richtung wirken. Eine Korrektur bei den Technologieaktien könnte somit über den Umweg ETFs die Börsen insgesamt ins Wanken bringen. Derzeit sind die Effekte eher positiv, weil Apple, Facebook, Amazon und Google einen Erfolg nach dem anderen einfahren.

Den vollständigen Artikel lesen ...

© 2017 Die Börsenblogger