Bisher wurde es nur gemunkelt, nun ist es quasi offiziell: Chinas Goldreserven sind etwa sechsmal so hoch wie offiziell von der Notenbank ausgewiesen. So äußerte sich jedenfalls der Präsident des nationalen Verbands der Goldproduzenten. Ob er sich verplappert hat, darf aber bezweifelt werden.
USA "offiziell" auf Platz eins
Bisher ist die Welt der Goldreserven klar geregelt. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mit 8.133,5 Tonnen den größten Goldschatz der Erde. Es folgt Deutschland mit 3.374,1 Tonnen und dann der internationale Währungsfonds IMF mit 2.814 Tonnen. Erst auf Platz sechs, und damit noch hinter Italien und Frankreich, befand sich bisher die Volksrepublik China. Die People Bank of China (PBoC) gab bisher 1.842,6 Tonnen als offizielle Goldreserven an, 2017 hatte man kaum noch neue Mengen hinzugekauft. Und so steht es auch in der aktuelle September-Statistik des World Gold Council (siehe Tabelle). Der Verband ist die bisher einzig verlässliche Quelle. Doch es wurde schon seit den 1990ern gemunkelt, dass die Chinesen die tatsächliche Menge an gehortetem Gold ...
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