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Dow Jones News
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US-Telekomaufsicht plant Einschränkung der Netzneutralität - StartPage.com, internationale NGO und Unternehmen senden offenen Brief

Dow Jones hat von Pressetext eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.

Zeist/Wien/Berlin (pts015/27.09.2017/09:00) - Die US-Telekomaufsicht 
https://www.fcc.gov (US Federal Communications Commission - FCC) plant, die 
Netzneutralität einzuschränken. Außeramerikanische Unternehmen, unter ihnen 
die Datenschutz-Suchmaschine StartPage.com https://startpage.com , warnen in 
einem offenen Brief vor den Folgen. 
 
Ein wachsendes Netzwerk aus internationalen Unternehmen und Organisationen, die 
außerhalb der USA tätig sind, warnt die US Telekomaufsicht FCC in einem 
offenen Brief, dass die geplante Aufhebung der "Title II" Regelung zur 
Netzneutralität erhebliche soziale und ökonomische Schäden verursachen könnte. 
 
Reporter ohne Grenzen https://www.reporter-ohne-grenzen.de sieht auch die 
Informationsfreiheit in Gefahr und bekräftigt die Notwendigkeit, dass alle 
Inhalte gleichwertig und ohne Diskriminierung behandelt werden. 
 
Der FCC-Vorsitzende Ajit Pai gab Anfang 2017 bekannt, dass die Regelung 
aufgehoben werden soll, die US-amerikanische Internetanbieter zur 
Gleichbehandlung des gesamten Internetverkehrs zwingt - auch den aus 
Übersee. 
 
Unternehmen und Organisationen mit Sitz außerhalb der USA äußern ihre 
Besorgnis über diese Pläne in einem offenen Brief an Pai und den US-Kongress. 
Unter den Hunderten unterzeichnenden Unternehmen finden sich bekannte 
Institutionen, Firmen und NGOs wie Reporter ohne Grenzen, Digitalcourage, 
Epicenter.works, die Alpen Adria Universität Klagenfurt, die niederländische 
Datenschutz-Suchmaschine StartPage.com und viele andere, die gemeinsam Millionen 
von Internetusern vertreten. 
 
In den USA selbst wurden mehr als 20 Millionen Kommentare für die 
Netzneutralität eingereicht, die Pai ignorierte. StartPage-CEO Robert Beens 
lässt sich davon nicht abschrecken. Er setzt sich weiterhin mit ganzer Kraft für 
die Netzneutralität ein: "Das Internet ist ein gemeinsamer Weltmarkt und ein 
Forum, das internationale Zusammenarbeit und Diplomatie fördert", so Beens. "Die 
USA sollten alle Parteien anhören, die von diesem Eingriff in das freie Internet 
betroffen sein könnten. Es ist einfach, das Richtige zu tun. Wir hoffen, dass 
der Vorsitzende Pai unsere Bedenken ernst nehmen wird." 
 
Sollten die USA tatsächlich die Neutralitätsregeln aufheben, könnten globale 
Unternehmen und Organisationen geschädigt oder sogar zerstört werden, befürchten 
die Unterzeichnenden des offenen Briefs. Die US-amerikanischen Internetanbieter 
könnten entscheiden, was die US-Kunden sehen oder online tun können, während 
gleichzeitig der internationale Internetverkehr diskriminiert werden könnte. 
Internetanbieter hätten die Macht, Websites und Apps zu blockieren oder sogar 
Websites dazu zu zwingen, teure "Prioritäts-Gebühren" zu bezahlen, um die Kunden 
zu erreichen. 
 
Der offene Brief wird am 26. September an Pai und den US-Kongress ausgehändigt, 
also einen Tag vor einem geplanten Aktionstag auf dem Capitol Hill. 
 
(Ende) 
 
Aussender: Surfboard Holding B.V. Startpage.com 
Ansprechpartner: Jörg Bauer 
Tel.: 0043 (0)664 411 50 93 
E-Mail: bauer@startpage.com 
Website: www.startpage.com 
 
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20170927015 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 27, 2017 03:00 ET (07:00 GMT)

© 2017 Dow Jones News
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