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13.10.2017 | 16:12
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Neo-Wave.de·Mehr Nachrichten von Neo-Wave.de

Gold befindet sich seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in einem immer noch intakten Aufwärtstrend. Auf absehbare Zeit ist der Bruch dieses Trends nicht zu erwarten.

Der seit dem Allzeithoch Mitte 2011 währende Abwärtstrend (II) versteht sich lediglich als Teil des zuvor erwähnten Trends. Wesentlich mehr sollte in diese Korrektur nicht hineininterpretiert werden. Das Potential dieser Bewegung ist nicht vollends ausgeschöpft, auch wenn die aktuelle Situation ein anderes Bild projizieren könnte. Die Korrektur (II) stellt sich als ein häufig auftretendes komplexes Elliott-Wellen-Muster (abc-x-abc) dar.

Seit Oktober 2015 bildet Gold die zweite Welle (b) dieser Formation aus. Der dieser Welle zur Verfügung stehende Raum kann durchaus bis zur oberen hellroten Trendlinie reichen. Diesen Aspekt zugrunde legend wird sich kurzfristig ein Anstieg bis nahe 1.400 $ einstellen und damit die seit ca. zwei Jahren währende Seitwärtsphase regelkonform zum Abschluß bringen. Der Abschluß von (b) ist erst für Anfang bis Mitte Oktober zu erwarten. Bis dahin werden sich immer wieder kleinere Korrekturen einstellen und durch ihr Auftreten die steigende Verunsicherung anzeigen.

Im Chart dargestellt durch das 1.00 Retracement (1.378 $) liegt das Ziel dieser Bewegung auffällig exakt auf der oberen Begrenzungslinie des seit 2011 währenden Abwärtstrendkanals. Daher sollte diesem Bereich eine hohe Signifikanz zugesprochen werden. Einen nennenswerten Sprung über diesen Bereich hinaus erwarte ich aus gegenwärtiger Sicht heraus nicht. Jedenfalls nicht vor dem Eintreten einer größeren Korrektur, wie diese im Chart dargestellt ist.

Nach Abschluß des kleinen Aufwärtstrends (b) wird Gold noch einmal unter Druck gesetzt, in dessen Folge es zu einem Abverkauf bis zum Tief aus dem Jahr 2015 (ca. 1.045 $) kommen wird. Bestärkt wird diese Sichtweise zusätzlich durch das auf diesem Niveau liegende 1.00 Retracement (aktuell 1.056 $); dem lehrbuchhaften Ziel für derartige Konstellationen. Die Mindestanforderung an diese Korrektur (II) wird durch die 0.62-Linie bei 1.162 $ verkörpert. Maximal könnte Gold auch bis zur 1.62-Unterstützung (904 $) fallen, ohne dabei regelverletzend in Erscheinung zu treten. Das unterhalb liegende Zeitlineal weist Mitte kommenden Jahres als nächstes Zeitfenster für den Abschluß von (II) aus.

Nach Abschluß der seit 2011 laufenden Welle (II) schließt sich eine äußerst dynamische Bewegung an. Im Verlauf dieses Trends (aller Voraussicht nach eine Welle „III“) steigt Gold in der ersten Phase leicht über das Allzeithoch hinaus. Im Chart ist diese Rallye lediglich angedeutet, da der temporäre Rahmen dieser Welle den hier dargestellten Zeitrahmen sprengt.

Fazit:

Der langfristige Aufwärtstrend wurde durch die seit ca. zwei Jahren laufende Korrektur nicht gebrochen. Somit wird nach Abschluß von (II) der positive Trend weiter fortgesetzt. Im Verlauf dieser in aller Regel sehr dynamischen Rallye wird das Edelmetall deutlich über das Allzeithoch steigen. Aus Sicht dieser Zeitspanne kann davon ausgegangen werden, daß Gold den mit Abstand größten Teil der seit 2011 laufenden Korrekturphase bereits hinter sich gelassen hat.

Mittelfristig präsentiert sich Gold noch nicht auf festem Boden; existieren immer noch Unsicherheiten. In deren Folge ist ein nochmaliger stärkerer Verkaufsdruck nicht vollends auszuschließen. Die Situation kann daher für diesen Zeitraum lediglich als „verhalten positiv“ eingestuft werden. Negativ schlägt hierbei der immer noch intakte Abwärtstrend (hellrote Linien) zu Buche. Eine positive Wendung würde sich einstellen, sollte es Gold gelingen sich signifikant über der Hürde bei 1.378 $ (1.00 Retracement) zu etablieren. Gesetzt den Fall, lösen sich sofort zahlreiche negative Indikationen auf.

Henrik Becker


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