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MÄRKTE ASIEN/Achterbahnfahrt in Japan

Von Kenan Machado

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Börsen in Ostasien und Australien knüpfen am Donnerstag nach einem Tag Pause zunächst an den Höhenflug von Dienstag an, sind aber mittlerweile ausgehend von einer Achterbahnfahrt in Japan etwas zurückgekommen. Die Aufschläge sind zwar nicht übermäßig hoch, dafür aber breit gestreut. Die Indizes in Hongkong und Australien erklommen frische Zehnjahreshochs, der japanische Leitindex sprang erstmals seit Januar 1992 über die runde Marke von 23.000 Punkten.

Anschließend setzte eine breite Gegenbewegung ein, die ihren Ursprung in Japan hat. Dort löste der steigende Yen heftige Gewinnmitnahmen aus, die den Index von rund plus 2 Prozent ins Minus drücken. Auch anderswo kommen die Indizes von ihren Tageshochs zurück. Wie schon zuletzt tun sich Händler mit einer Erklärung für die zunächst zu beobachtende Kauflaune schwer, zumal die Vorgaben aus den USA eher mau sind. Die Gründe für den plötzlichen Absturz sind ebenso schwer nachvollziehbar.

China-Inflation stützt 
 

Gestützt hatte zunächst eine anziehende Inflation in China. Dort sind sowohl die Verbraucher- als auch die Erzeugerpreise im Oktober stärker als erwartet gestiegen. "Die anziehende Inflation in China deutet auf eine kräftige und sich stärker global erholende Nachfrage", sagt Asien-Volkswirt Prakash Sakpal von ING.

Vor allem die Erzeugerpreise werden von Investoren und Ökonomen kritisch beäugt, gilt China doch als die erweiterte Werkbank der globalisierten Welt. Steige dort die Inflation, dürfte dieser Trend auch auf die übrigen Volkswirtschaften in Asien, Europa und Amerika überspringen, heißt es.

Der Nikkei-225 in Tokio hat 0,2 Prozent leichter bei 22.869 Punkten geschlossen. Zu der Aufwertung des Yen gesellten sich extrem schwache Auftragseingänge im Maschinenbau. Andere Marktteilnehmer bemühen den China-Besuch von US-Präsident Donald Trump als eine mögliche Erklärung für den Absturz in Japan. Trump hatte erneut Nordkorea gedroht.

Der HSI in Hongkong legt um 0,4 Prozent zu, während der Schanghai-Composite 0,1 Prozent auf 3.412 Zähler verliert. Hier könnten sich Sorgen über mögliche geldpolitische Straffungen angesichts der Inflation breit machen, heißt es. In Schanghai sei seit Längerem eine gewisse Vorsicht wegen der Regulierungsdebatte über das Finanzsystem zu beobachten, heiß es.

In Sydney geht es für den S&P/ASX-200 um 0,6 Prozent nach oben, China stellt für Australien den wichtigsten Exportmarkt dar - vor allem Rohstoffe werden ausgeführt. In China steigt der Eisenerzpreis um rund 2 Prozent, in Australien ziehen im Rohstoffsektor BHP Billiton und Rio Tinto um jeweils rund 1 Prozent an und markieren neue Mehrjahreshochs.

Nach 17 Rekordständen auf Schlusskursbasis im Oktober kommt die Börse in Wellington auf Neuseeland im November nicht wieder auf Touren und schließt knapp behauptet. Eines der Schwergewichte, die Aktie der Bilanzsoftware-Gesellschaft Xero, gab 1,9 Prozent ab. Das Unternehmen will seine Aktien von der neuseeländischen Börse nehmen und stattdessen die Handelsaktivitäten in Australien bündeln.

Yen wertet auf 
 

Am Devisenmarkt wertet der Yen im Sitzungsverlauf mächtig auf. Der US-Dollar fällt auf 113,57 Yen nach Wechselkursen um 114,07 im Tageshoch. Die Ratsmitglieder der Bank of Japan (BoJ) sind unwillig, die monetäre Bedingungen trotz der trägen Inflation weiter zu lockern. Der Widerstand gegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik deutet darauf hin, dass die Forderung des neuen Ratsmitglieds Goushi Kataoka nach mehr Maßnahmen zur Ankurbelung der Inflation in absehbarer Zeit kaum eine Mehrheit finden wird.

Überzeugende Geschäftszahlen der japanischen Minebea Mitsumi lassen die Titel um über 8 Prozent anziehen. Singapore Telecommunication fallen nach dem Geschäftsausweis um 1,1 Prozent. Händler sprechen von Licht und Schatten in den Zahlen.

=== 
Index (Börse)                     zuletzt   +/- %    % YTD  Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)             6.049,40  +0,55%   +6,15%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)              22.865,76  -0,21%  +19,63%  07:00 
Kospi (Seoul)                    2.545,92  -0,25%  +25,63%  07:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.410,34  -0,15%   +9,88%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      29.039,86  +0,46%  +31,39%  09:00 
Straits-Times (Singapur)         3.417,84  -0,10%  +18,64%  10:00 
KLCI (Malaysia)                  1.747,36  +0,18%   +6,43%  10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mi, 10.28 Uhr   % YTD 
EUR/USD   1,1604  +0,1%   1,1593         1,1603  +10,3% 
EUR/JPY   131,84  -0,1%   132,02         132,05   +7,2% 
EUR/GBP   0,8834  -0,1%   0,8840         0,8832   +3,6% 
GBP/USD   1,3133  +0,1%   1,3115         1,3137   +6,4% 
USD/JPY   113,64  -0,2%   113,85         113,81   -2,8% 
USD/KRW  1115,50  +0,1%  1114,00        1113,75   -7,6% 
USD/CNY   6,6284  +0,0%   6,6281         6,6308   -4,6% 
USD/CNH   6,6340  +0,0%   6,6320         6,6381   -4,9% 
USD/HKD   7,7991  +0,0%   7,7966         7,8012   +0,6% 
AUD/USD   0,7677  -0,0%   0,7678         0,7669   +6,4% 
NZD/USD   0,6954  -0,2%   0,6967         0,6913   +0,1% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         56,79      56,81  -0,0%    -0,02   -0,5% 
Brent/ICE         63,43      63,49  -0,1%    -0,06   +8,1% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.283,61   1.281,40  +0,2%    +2,21  +11,5% 
Silber (Spot)     17,10      17,04  +0,4%    +0,06   +7,4% 
Platin (Spot)    933,00     932,00  +0,1%    +1,00   +3,3% 
Kupfer-Future      3,08       3,10  -0,8%    -0,02  +21,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/smh

(END) Dow Jones Newswires

November 09, 2017 01:21 ET (06:21 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
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