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Bundesregierung sieht Rückzahlung des Air-Berlin-Kredits in Gefahr

Von Christian Grimm und Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung muss nach dem gescheiterten Kaufs des Ferienfliegers Niki durch die Lufthansa um die Rückzahlung des Notkredits bangen. "Durch den unerwarteten Ausfall der Erlöse aus dem Niki-Verkauf kann der vom Bund verbürgte Kredit der KfW an Air Berlin möglicherweise nur zum Teil zurückgezahlt werden", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Niki gehört zur der Insolvenzmasse von Air Berlin, die die Lufthansa zu großen Teilen schlucken will.

Die Lufthansa hatte sich zurückgezogen, weil sie die Auflagen der EU-Wettbewerbshüter für zu hart erachtet. Brüssel hatte keinen Hehl daraus gedacht, dass es auf manchen Strecken ein Monopol fürchtet. Die Bundesregierung wollte die Kranichlinie zum nationalen Champion machen, indem sie sich massiv für die Einverleibung der Air Berlin einsetzte. Um den Flugbetrieb der Pleitelinie zunächst aufrecht zu erhalten, gewährte sie ein Darlehen von 150 Millionen Euro.

Die Regierung bedauert die Entscheidung der EU. "Das trifft vor allem die Beschäftigten hart", erklärte der Sprecher von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter. Die Niki ist nun akut insolvenzgefährdet. Seibert rief die Wettbewerber auf, möglichst viele Beschäftigte zu übernehmen.

Profitiert die Lufthansa am Ende doch? 
 

Auch aus dem Bundestag wurden Befürchtungen geäußert, dass ein Teil des Kredits verloren sein könnte. "Das hat auf jeden Fall Konsequenzen", sagte der CDU-Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer zu Dow Jones Newswires. "Es besteht auf jeden Fall die Gefahr, dass jetzt diese Bürgschaften nicht vollumfänglich zurückgeführt werden." Auch gebe es ein "Fragezeichen, ob dies wirklich im Sinne des Wettbewerbs ist, oder ob es im Ergebnis eine Milchmädchenrechnung ist", meinte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Fraktion. Werde Niki nun abgewickelt und die Start- und Landerechte neu vergeben, würde die Lufthansa möglicherweise daraus noch weitere Slots erhalten.

Die Grünen sehen nach der geplatzten Übernahme die Strategie der Bundesregierung gescheitert. "Nun endet der Lufthansa-Lobbyismus von Merkel, Dobrindt & Co. mit einer Bruchlandung", erklärte die Grünen-Wirtschaftspolitikerin Katharina Dröge auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/brb

(END) Dow Jones Newswires

December 13, 2017 09:56 ET (14:56 GMT)

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