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20.12.2017 | 13:22
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Admiral Markets·Mehr Nachrichten von Admiral Markets

Das turbulente Trading-Jahr 2017 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Mit der bevorstehenden Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel beruhigen sich in der Regel die Märkte. Doch in diesem Jahr bleibt es weiterhin spannend, mit den Abstimmungen zu den weitreichenden Steuerreformen in den USA und den möglichen Auswirkungen auch für Europa. Die Devisen- und Aktienmärkte werden Reaktionen zeigen und so bleibt es auch über die Feiertage weiter interessant und mit Spannung kann erwartet werden, für welche Richtung sich der meistgehandelte Forex-Markt EURUSD entscheiden wird.



Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusd-kw51_2017_am.jpg



Rückblick (13.12.2017 - 19.12.2017)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1755 und damit unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR setzte am Mittwoch zunächst noch etwas zurück und markierte bei 1,1728 sein Tief im Betrachtungszeitraum. Im späteren Handel ging es dann vor allem mit Hilfe der Fed dynamisch in Richtung Norden. Der EUR konnte sich über die 1,1800 schieben und dort auch bis Donnerstag festsetzen. Im Rahmen der EZB PK kam es dann am Donnerstagnachmittag zu einem Spike an die 1,1862. Diese Bewegung wurde aber im Nachgang wieder ab verkauft. Der EUR begab sich dann in einigen Abwärtsimpulsen unter die 1,1800. Zwar gab es am Freitag noch einen Versuch sich über der 1,18000 festzusetzen, dieser scheiterte aber. Der EUR gab erneut unter dieses Level nach und ging bei 1,1750 aus dem Wochenhandel. Zu Beginn der Handelswoche dann setzte eine deutliche Erholung ein. Der EUR konnte sich am Montag über die 1,1800 schieben und nach einem kleineren Rücksetzer am Dienstag über dieser Marke festsetzen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt über dem Level der Vorperiode. Der EUR hat es in dem Spike am Donnerstag der Vorwoche geschafft, die 1,1862 anzulaufen, konnte sich aber übergeordnet erst am Dienstag über der 1,1830 festsetzen. Das Tief liegt knapp über dem Level der Vorperiode. Die Range ist mit 134 Pips erneut vergleichsweise eng und liegt unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1855/57 weiter bis an die 1,1863/65 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 1 Pip verfehlt. Das Setup hat damit gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1740 exakt bis an unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1730/28. Damit hat das Setup für die letzten Handelstage sehr gut gegriffen.

  • Wochenhoch*: 1,1862 Vorwoche 1,1833
  • Wochentief*: 1,1728 Vorwoche 1,1717
  • Wochen-Range*: 134 Pips Vorwoche 116 Pips



Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1847/84....1,1909/27/37/53....1,2026/95....1,2155
  • EUR/USD-US: 1,1802....1,1774/28/09....1,1686/16.....1,1531.....1,1496.....1,1364

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden



Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,2303 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1910 und 1,1529
  • Intraday-Marken: 1,1849 und 1,1677
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631



Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Das übergeordnete Bild hat sich in den letzten Handelstagen nicht wesentlich verändert. Der EUR kann sich aktuell nicht entscheiden, in welche Richtung er möchte. Eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung kennzeichnet die letzten Handelstage. Fakt ist, dass der EUR in den letzten Handelstagen nicht wesentlich weiter gekommen ist. Er muss, um weiteres Potential auf der Oberseite zu realisieren, möglichst zügig über die 1,1848/50. Sollte er dies schaffen, wären die 1,1880 und dann die 1,1920 die nächsten übergeordneten Anlaufziele. Solange der EUR einen Tagesschluss über der 1,1750 formatiert, solange hat er das Potential die übergeordneten Ziele zu erreichen. Rutscht er aber unter dieses Level und wird dies am Folgetag bestätigt, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis in den Bereich der 1,1650 und dann weiter bis 1,1550 gehen könnten. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass es der EUR schafft, das JH erneut anzulaufen.



Fundamentale Betrachtung:

Die geldpolitischen Akzente sind für die nächsten Monate abgesteckt worden. Sie haben mehr oder weniger den erwarteten Charakter gehabt. Die US Steuerreform wird wohl Anfang 2018 in Kraft treten. Ob diese dann die konjunkturellen Effekte hat, die man sich verspricht, bleibt abzuwarten. Es ist aber davon auszugehen, dass dies auch in Europa dazu führen wird, dass eine Steuerdebatte entsteht, insbesondere für Unternehmen. In den nächsten beiden Handelswochen wird es keine wichtigen und wesentlichen Entscheidungen geben, die einen unmittelbaren Einfluss auf den EUR haben könnten.



Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich über die 1,1840 zu schieben und dort zu etablieren. Gelingt dies, so könnte er dann versuchen, die 1,1848/51, die 1,1861/63 bzw. die 1,1872/74 zu erreichen. Kann sich der EUR erneut über die 1,1872/74 schieben, so wären die 1,1887/89 und die 1,1896/98 bzw. die 1,1902/04 die nächsten Anlaufziele. Über der 1,1902/04 kämen dann die 1,1914/16, die 1,1925/27, die 1,1938/40 und die 1,1952/54 als weitere Anlaufmarken in Betracht.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1840 etablieren, so wäre mit Rücksetzern zu rechnen die zunächst bis 1,1828/26 bzw. bis 1,1818/16 und dann weiter bis 1,1811/09 gehen könnten. Kann sich der EUR hier nicht stabilisieren, so wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die die 1,1798/96, 1,1785/83 bzw. die 1,1775/73 und dann weiter die 1,1762/60 erreichen könnten. Unter der 1,1762/60 kämen dann die 1,1752/50 und die 1,1747/45 als weitere Anlaufmarken in Betracht. Im Bereich der 1,1760/45 hat der EUR gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis 1,1637/35, bis 1,1621/19 bzw. bis 1,1609/07 gehen könnten.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts



Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 21.12.2017 - USA: Bruttoinlandsprodukt
  • 21.12.2017 - EUR: Vebrauchervertrauen
  • 22.12.2017 - GER: GfK Konsumklima
  • 22.12.2017 - USA: Konsumausgaben
  • 22.12.2017 - USA: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
  • 22.12.2017 - USA: Neubauverkäufe




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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Dieser Artikel erfüllt nicht alle gesetzlichen Anforderungen an eine Analyse und soll deshalb als Marketing-Information verstanden werden. Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen:Eigenanalyse: genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers "Trading for everyone" setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.?

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke "Admiral Markets" in Deutschland aktiv - seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL - ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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