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Dow Jones News
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MÄRKTE ASIEN/Börse Tokio mit Nachholbedarf sehr fest

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Positive Vorzeichen dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien auch am Donnerstag. Die Vorgaben aus den USA sind gut; an der Wall Street wurden am Mittwoch neue Rekordmarken erreicht. Vom Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, kommt kein Störfeuer. Dafür überzeugt der am Donnerstagmorgen veröffentlichte Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Dienstleistungssektor mit einem deutlichen Anstieg im Dezember.

An den Börsen in Schanghai und Hongkong legen die Kurse im Schnitt um je 0,4 Prozent zu. Besonders deutlich geht es aber in Tokio nach oben, wo die Kurse nach der Feiertagspause einiges nachzuholen haben. Der Nikkei-225-Index gewinnt an seinem ersten Handelstag im neuen Jahr 2,8 Prozent auf 23.401 Punkte. Der Anstieg geht nach Aussagen aus dem Handel vor allem auf das Konto von Privatanlegern, die sich wegen der soliden japanischen Wirtschaftslage an den Markt trauten.

Japanische Anleger greifen vor allem zu Technologiewerten, die in den vergangenen Tagen an den Börsen weltweit gefragt waren. Anleger nutzten dabei die Kursrückgänge des Sektors aus dem vergangenen Jahr zum Wiedereinstieg. Zudem hatte der US-Branchenverband Semiconductor Industry Association am Dienstag für November einen kräftig gestiegenen Chip-Umsatz gemeldet, was den Aktien der Branche zu deutlichen Kursgewinnen verhalf. In Tokio geht es nun für Renesas um rund 4 Prozent nach oben, Advantest gewinnen 3,1 Prozent und Kyocera 4,5 Prozent. Sony verbessern sich um 3,3 Prozent. Automobil- und Finanzwerte sind ebenfalls gesucht.

Kräftiges Absatzplus treibt China Vanke auf Rekordhoch 
 

Unter den Einzelwerten in Hongkong erreicht die Aktie von China Vanke mit plus 2,2 Prozent ein Rekordhoch, nachdem der Immobilienkonzern für Dezember kräftig gestiegene Verkaufszahlen gemeldet hat. Ansonsten führen aber Aktien von Ölkonzernen den Markt an, die vom jüngsten Anstieg der Ölpreise nach oben getragen werden. CNOOC verteuern sich um 3,4 Prozent und Petrochina um 4,4 Prozent. Index-Schwergewicht Tencent legt um 1,9 Prozent zu. Gefragt sind auch Aktien von Einzelhandelskonzernen, nachdem die Sonderverwaltungszone für November starke Daten zum Umsatz der Branche gemeldet hat.

Ein nur bescheidenes Plus von 0,1 Prozent verzeichnet der australische Aktienmarkt. Auch hier folgen Aktien der Energiebranche den Ölpreisen nach oben. Woodside Petroleum steigen um 2,7 Prozent und Oil Search um 3,6 Prozent. Bankenwerte schwächeln jedoch erneut und bremsen damit den Markt. Unter anderem verlieren Westpac 0,4 Prozent.

Gegen den Trend um 0,4 Prozent nach unten geht es für die Börse im südkoreanischen Seoul. Sie hatte in den vergangenen Tagen unter anderem von der Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt mit Nordkorea profitiert. Am Donnerstag lastet das Schwergewicht Samsung Electronics mit einem Minus von 0,9 Prozent auf dem Kospi. Verkauft werden auch Automobilwerte. So verbilligen sich Hyundai Motor um 2,7 Prozent und Kia Motors um 3,1 Prozent. Der Kurs des Chipherstellers SK Hynix legt dagegen um 1 Prozent zu.

Ölpreise profitieren von rückläufigen US-Lagerbeständen 
 

Die Ölpreise setzen im asiatischen Handel ihren Anstieg fort und notieren nun so hoch wie zuletzt vor drei Jahren. Der Preis für ein Barrel Brentöl steigt um 0,4 Prozent auf 68,12 Dollar. Am Vorabend hatte der US-Branchenverband American Petroleum Institute einen Rückgang der US-Rohölvorräte gemeldet. Die Akteure am Ölmarkt hoffen nun, dass die offiziellen Lagerbestandsdaten der US-Regierung diesen Trend bestätigen. Außerdem gibt es Spekulationen, dass die Unruhen in Iran zu Lieferausfällen bei iranischem Öl führen könnten.

Am Devisenmarkt behauptet sich der Dollar auf dem Niveau, das er am Mittwoch zurückerobert hatte. Für einen Euro werden etwa 1,2020 Dollar gezahlt, zur japanischen Währung steht der Greenback bei 112,65 Yen. Der Dollar profitiert etwas vom US-Notenbankprotokoll. Aus diesem geht hervor, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed als Folge der Steuersenkungen eine höhere Inflation für möglich halten. Dies wiederum würde für eine aggressivere Straffung der Geldpolitik sprechen.

Die Erholung des Dollar wiederum lastet etwas auf dem Goldpreis. Er ermäßigt sich um 0,2 Prozent auf 1.310 Dollar je Feinunze.

=== 
Index (Börse)                     zuletzt   +/- %   % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)             6.077,10  +0,11%  +0,20%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)              23.440,68  +2,97%  +2,97%  07:00 
Kospi (Seoul)                    2.474,95  -0,46%  +0,30%  07:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.387,74  +0,55%  +2,41%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      30.737,16  +0,58%  +1,91%  09:00 
Straits-Times (Singapur)         3.472,03  +0,22%  +2,03%  10:00 
KLCI (Malaysia)                  1.800,02  +0,40%  +0,18%  10:00 
 
DEVISEN         zuletzt  +/- %           00:00    Mi, 8.55 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,2019  +0,1%          1,2012          1,2036  +0,0% 
EUR/JPY          135,41  +0,2%          135,19          135,24  +0,1% 
EUR/GBP          0,8892  +0,0%          0,8889          0,8856  +0,0% 
GBP/USD          1,3517  +0,0%          1,3512          1,3594  -0,0% 
USD/JPY          112,66  +0,1%          112,55          112,36  +0,1% 
USD/KRW         1063,30  -0,1%         1064,81         1064,36  -0,4% 
USD/CNY          6,5069  +0,1%          6,5030          6,5029     0% 
USD/CNH          6,5032  +0,1%          6,4962          6,5005  -0,2% 
USD/HKD          7,8181  +0,0%          7,8162          7,8173  +0,1% 
AUD/USD          0,7839  +0,2%          0,7827          0,7817  +0,3% 
NZD/USD          0,7105  +0,2%          0,7090          0,7096  +0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       15.014,48  -0,69       14.392,62       15.458,51   5,83 
 
ROHOEL               zuletzt      VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex              62,12          61,63  +0,8%     0,49  +2,8% 
Brent/ICE              68,12          67,84  +0,4%     0,28  +2,3% 
 
METALLE              zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)         1.310,21       1.313,15  -0,2%    -2,95  +0,6% 
Silber (Spot)          17,07          17,13  -0,3%    -0,06  +0,8% 
Platin (Spot)         946,70         957,00  -1,1%   -10,30  +1,9% 
Kupfer-Future           3,24           3,25  -0,2%    -0,01  -1,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

January 04, 2018 01:11 ET (06:11 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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