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11.01.2018 | 18:20
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HSH Nordbank·Mehr Nachrichten von HSH Nordbank

EUR/USD: Der Euro stieg zum Jahresstart zeitweise über 1,20 US-Dollar, konnte die Marke jedoch nicht halten. Mit einem Niveau von 1,1940 bleibt der Euro aber weiterhin deutlich höher bewertet als vor einem Monat. Von der EZB kamen zahlreiche Stimmen (Mersch, Nowotny, Cœuré, Weidmann), die ein Ende des QE-Programms bis September 2018 nahelegen. Zuletzt hatten Gerüchte aus China die Runde gemacht, die People"s Bank of China werde ihre Ankäufe von US-Anleihen verringern oder gar stoppen. Weiter sorgen gute Konjunkturdaten (u.a. die deutsche Industrieproduktion im November: 3,4 % MoM) für eine hohe Bewertung der Gemeinschaftswährung. Allerdings legt die steigende Zinsdifferenz zwischen den zweijährigen T-Notes und den entsprechenden Bunds nahe, dass der Euro wieder schwächer werden sollte. Dies wäre insbesondere dann zu erwarten, wenn die US-Konsumentenpreisinflation und die amerikanischen Einzelhandelsumsätze (beide 12.01.) die Erwartungen übertreffen.

EUR/GBP: Beim britischen Pfund kam es in den vergangenen Tagen zu einer leichten Aufwertung. Mit einem Kurs von 0,8857 gegenüber dem Euro bleibt das Pfund jedoch angeschlagen. Die jüngsten politischen Entwicklungen (gescheiterte Kabinettsumbildung) sprechen für eine erneute Abwertung des Pfunds. So wollte Premierministerin Theresa May unter anderem dem Gesundheitsminister Hunt ein neues Ressort zuweisen. Der betroffene Kabinettsminister lehnte seine Versetzung jedoch kategorisch ab und blieb auf seinem Posten. Beispielhaft belegt dies den Autoritätsverlust der Premierministerin, der konkrete Ergebnisse der Brexit-Gespräche noch schwieriger macht. Gerüchten zufolge wollte May ein "No-Deal"-Ministeramt schaffen, um den Brexit-Befürwortern in den eigenen Reihen entgegenzukommen. Davon scheint man wieder abgerückt zu sein, was möglicherweise dem Pfund etwas geholfen hat. In der kommenden Woche ist auf die Inflationszahlen zu achten. Sollte die Inflation erneut über 3 % liegen, könnte dies Spekulationen über weitere Zinsanhebungen anheizen und das Pfund kurzzeitig stärken.

USD/JPY: Der Yen hat gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen Tagen kräftig aufgewertet. Derzeit wird für einen Dollar 111,71 Yen bezahlt. Hintergrund ist die Beobachtung, dass die BoJ im Dezember das erste Mal seit Anfang 2012 Assets in ihrer Bilanz abgebaut hat. Die BoJ hält sich zwar an ihre Vorgaben, Anleihen aus verschiedenen Laufzeitsegmenten in bestimmten Volumenbandbreiten zu erwerben. Innerhalb dieser Bandbreiten hat man jedoch die Anleiheankäufe seit Frühjahr 2016 tendenziell reduziert. Insofern ist den Marktteilnehmern offensichtlich bewusst geworden, dass hier ein Tapering stattfindet. Vor diesem Hintergrund werden die Konjunkturdaten in Japan an Bedeutung gewinnen, da gute Zahlen die Vermutung nahelegen, dass sich das Tapering fortsetzen wird. In der kommenden Woche werden unter anderem die Maschinenbauaufträge und die Industrieproduktion (jeweils für November) veröffentlicht. Sollten diese den konjunkturellen Aufschwung unterstreichen, dürfte der Yen kurzfristig noch stärker werden.


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