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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Aktien starten mit erhöhtem Renditenniveau etwas leichter

NEW YORK (Dow Jones)--Mit moderaten Kursverlusten starten die US-Börsen in den Februar. Sah es vorbörslich zunächst noch nach etwas steigenden Kursen aus, trübte sich die Stimmung nach und nach immer mehr ein. So bröckelten in Europa sämtliche Gewinne aus dem frühen Geschäft ab und die Indizes liegen am Nachmittag überwiegend im Minus - teils deutlich. Ein Auslöser dafür ist nicht zu erkennen. Vereinzelt wird auf hohe Bewertungen verwiesen, zumal die US-Indizes nur knapp unter ihren Rekordhochs lägen.

Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 26.054 Punkte, der S&P-500-Index kommt um 0,2 Prozent zurück und die Nasdaq-Indizes büßen 0,3 Prozent ein. Die US-Notenbank hat am Vortag ihr letztes Treffen unter Führung von Präsidentin Janet Yellen mit einer kleinen Überraschungen absolviert, denn der Inflationsausblick wurde angehoben. Dass die Notenbanker laut ihrer Erklärung weiter damit rechnen, dass die Inflation sich in diesem Jahr nach oben bewegt und sich mittelfristig beim Ziel von 2 Prozent stabilisieren soll, untermauert die Erwartung der Märkte einer nächsten Zinserhöhung im März. Sie gilt praktisch als ausgemacht.

Ob es insgesamt bei den drei avisierten Zinserhöhungen für 2018 bleiben wird, darüber gehen die Meinungen aber auseinander. Möglicherweise habe das Lager jener Akteure an den Märkten, das auf vier Zinserhöhungen spekuliere, etwas Zulauf erhalten, kommentiert Marktexperte Chris Weston von IG die Aussagen hinsichtlich Konjunktur und Inflation.

Dazu passt die Entwicklung am Anleihemarkt. Mit 2,75 Prozent markierte die Zehnjahresrendite ein neues Dreijahreshoch. Aktuell liegt sie wieder bei 2,72 Prozent. Damit gewinnen Anleihen zunehmend an Attraktivität im Vergleich zu Aktien.

Auf Konjunkturseite gibt es eine kleine Flut an neuen Daten zu verarbeiten. Den Anfang haben die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen gemacht vor dem weit wichtigeren großen Januar-Bericht am Freitag. Die Zahlen sind einen Tick besser ausgefallen als gedacht und unterstreichen die robuste Lage am Arbeitsmarkt. Am meisten Spannung kommt dem Einkaufsmanagerindex (ISM) des verarbeitenden Gewerbes zu. Er wird um 16.00 Uhr MEZ veröffentlicht und mit 58,5 Punkten erwartet.

Ebay kräftig im Plus erwartet - Paypal unter Druck 
 

Auf Unternehmensseite läuft die Berichtssaison auf Hochtouren. Das vermeintliche Highlight, die Geschäftszahlen von Apple, stehen nach Handelsende auf dem Programm. Ebay und Facebook haben bereits nachbörslich am Mittwoch ihre Bücher geöffnet. Ebay springen um rund 13 Prozent nach oben, für Facebook geht es um 2,1 Prozent nach oben.

Ebay hat den Umsatz im vierten Quartal gesteigert, wegen der US-Steuerreform aber einen Verlust geschrieben. Die Internet-Handelsplattform kündigte an, sich stärker vom Bezahldienstleister Paypal zu lösen, was sich positiv auf die Finanzen auswirken soll. Wichtige Aufgaben der Zahlungsabwicklung will Ebay künftig selbst übernehmen.

Paypal verlieren wegen der negativen Nachrichten von Ebay fast 9 Prozent. Für etwas Halt sorgt, dass das Unternehmen mit Geschäftszahlen und Ausblick die Erwartungen des Marktes übertroffen hat.

Facebook konnte den Quartalsgewinn erneut steigern, bereinigt um 61 Prozent. Stützend wirkten dabei kräftig gestiegene Anzeigenpreise. Allerdings verbringen die Nutzer immer weniger Zeit bei dem sozialen Netzwerk - nicht zuletzt, weil Kritiker Facebook eine schädliche Wirkung auf die Nutzer nachsagen.

Microsoft und Qualcomm geben vorbörslich nach 
 

Bei Microsoft geht es um 0,4 Prozent nach oben. Wegen der US-Steuerreform hat das Unternehmen zwar für das zweite Geschäftsquartal einen Verlust von 6,3 Milliarden Dollar gemeldet. Immerhin verzeichnete das Cloud-Geschäft ein rasantes Wachstum und der Umsatz ist über den Erwartungen der Analysten ausgefallen.

Qualcomm geben um 1 Prozent nach. Zwar hat der Chiphersteller mit seinem Quartalsergebnis positiv überrascht, doch enttäuscht der Ausblick. Ein wichtiger Kunde habe überraschend seine Modem-Bestellungen reduziert, erklärte Qualcomm. Beobachter vermuten hinter dieser Aussage eine Anspielung auf Apple.

Positiv werden die Geschäftszahlen des Telekommunikationskonzerns AT&T aufgenommen. Die Aktie wird 3,7 Prozent höher gesehen. Der US-Ölkonzern ConocoPhillips hat es im vierten Quartal zurück in die Gewinnzone geschafft. Der Kurs gibt minimal nach.

Der chinesische Online-Handelskonzern Alibaba hat erneut von seinen kauffreudigen chinesischen Kunden profitiert. Das Unternehmen hat seinen Umsatz etwas stärker als erwartet um mehr als die Hälfte gesteigert. Allerdings blieb der Gewinn leicht hinter den Analystenprognosen zurück. Die Aktie verliert daraufhin 5,3 Prozent.

Der Pay-TV-Sender HBO und das Filmstudio Warner Bros haben dem US-Medienkonzern Time Warner im vierten Quartal einen höher als erwarteten Gewinn beschert. Die Aktie startet 1,5 Prozent höher.

Ölmarkt von Rückgang der Benzinvorräte überrascht 
 

Am Ölmarkt ziehen die Preise an. Als Treiber machen Marktexperten die zuletzt überrasched gesunkenen Benzinvorräte in den USA aus. Eigentlich müssten die Vorräte zu dieser Zeit des Jahres eher steigen, zeigt sich Paul Horsnell, Rohstoffexperte bei Standard Chartered verwundert. Er macht dafür unter anderem eine starke Nachfrage verantwortlich. Öl der US-Sorte WTI verteuert sich um 0,8 Prozent auf 65,25 Dollar.

Der Preis des zinslos gehaltenen Golds fällt, nachdem die US-Notenbank ihren Zinserhöhungstrend bestätigt hat. Die Feinunze kostet 1.339 Dollar, 0,4 Prozent weniger als am Vorabend.

=== 
INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
DJIA              26.045,77         -0,40         -103,62       5,37 
S&P-500            2.819,82         -0,14           -3,99       5,47 
Nasdaq-Comp.       7.395,02         -0,22          -16,47       7,12 
Nasdaq-100         6.934,13         -0,23          -15,86       8,41 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Akt. Rendite  Bp zu Vortag  Rendite Vortag  +/-Bp YTD 
2 Jahre                2,15           0,4            2,14       94,7 
5 Jahre                2,53           1,2            2,52       60,5 
7 Jahre                2,67           2,5            2,64       42,1 
10 Jahre               2,73           2,4            2,70       28,4 
30 Jahre               2,95           1,7            2,94      -11,4 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %        Do, 8:04  Mi, 18:10   % YTD 
EUR/USD              1,2441        +0,23%          1,2397     1,2433   +3,6% 
EUR/JPY              136,16        +0,45%          135,74     135,86   +0,7% 
EUR/CHF              1,1584        +0,19%          1,1570     1,1582   -1,1% 
EUR/GBP              0,8763        +0,24%          0,8745     1,1418   -1,4% 
USD/JPY              109,43        +0,20%          109,52     109,27   -2,9% 
GBP/USD              1,4199        +0,01%          1,4175     1,4193   +5,1% 
Bitcoin 
BTC/USD            9.390,33        -6,34%       10.046,46   9.964,01  -34,63 
 
ROHOEL              zuletzt     VT-Settl.           +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex             65,27         64,73           +0,8%       0,54   +8,0% 
Brent/ICE             69,47         68,89           +0,8%       0,58   +4,9% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)        1.339,91      1.344,65           -0,4%      -4,75   +2,8% 
Silber (Spot)         17,13         17,32           -1,1%      -0,19   +1,2% 
Platin (Spot)        996,45      1.001,85           -0,5%      -5,40   +7,2% 
Kupfer-Future          3,19          3,20           -0,2%      -0,01   -3,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 01, 2018 09:50 ET (14:50 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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