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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Australien bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat sich zu einem starken Dollar bekannt und damit Spekulationen um einen währungspolitischen Kurswechsel in Washington zurückgewiesen. Er wünsche sich einen "starken Dollar", da der Wert der Währung auf der Stärke der US-Wirtschaft zu basieren habe, sagte Trump in einem Fernsehinterview. Er rückte damit Äußerungen seines Finanzministers Steven Mnuchin zurecht. Dieser hatte einen schwachen Dollar als positiv für die US-Wirtschaft bezeichnet. Trump sagte beim Weltwirtschaftsforums in Davos dem US-Sender CNBC, da sich die US-Wirtschaft gut entwickele, werde der Dollar "stärker und stärker werden, und letztlich möchte ich einen starken Dollar sehen". Seinen Finanzminister verteidigte er mit der Bemerkung, dessen Worte seien aus dem Kontext gerissen worden.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

13:30 US/Colgate-Palmolive Co, Ergebnis 4Q, New York

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

Nemetschek SE, Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
    08:45 Geschäftsklimaindex Januar 
          PROGNOSE: 112 
          zuvor:    112 
    08:45 Verbrauchervertrauen Januar 
          PROGNOSE: 105 
          zuvor:    105 
 
- EU 
    10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Dezember 
          Geldmenge M3 
          PROGNOSE: +4,9% gg Vj 
          zuvor:    +4,9% gg Vj 
          Drei-Monats-Rate M3 
          PROGNOSE: +5,0% gg Vj 
          zuvor:    +5,0% gg Vj 
 
- GB 
    10:30 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE: +0,4% gg Vq/+1,3% gg Vj 
          zuvor:    +0,4% gg Vq/+1,7% gg Vj 
 
- US 
    14:30 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          annualisiert 
          PROGNOSE: +2,9% gg Vq 
          zuvor:    +3,2% gg Vq 
          BIP-Deflator 
          PROGNOSE: +2,3% gg Vq 
          zuvor:    +2,1% gg Vq 
    14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember 
          PROGNOSE: +0,7% gg Vm 
          zuvor:    bestätigt +1,3% gg Vm 
 

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

11:00 IT/Auktion von Nullkuponanleihen mit Laufzeit Oktober 2019 
         im Volumen von 1,5 bis 2 Mrd EUR 
         Auktion 0,1-prozentiger inflationsindexierter Anleihen 
         mit Laufzeit Mai 2022 im Volumen von 1,25 bis 1,75 Mrd EUR 
         Auktion 1,25.prozentiger inflationsindexierter Anleihen 
         mit Laufzeit September 2032 im Volumen von 1,25 bis 1,75 Mrd EUR 
 
11:30 PL/Auktion von Nullkuponankleihen mit Laufzeit Juli 2020 
         im Volumen von 5 bis 7 Mrd PLN 
         Auktion inflationsindexierter Anleihen mit Laufzeit November 2022 
         im Volumen von 5 bis 7 Mrd PLN 
         Auktion inflationsindexierter Anleihen mit Laufzeit Mai 2028 
         im Volumen von 5 bis 7 Mrd PLN 
         Auktion 2,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Januar 2023 
         im Volumen von 5 bis 7 Mrd PLN 
         Auktion 2,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2028 
         im Volumen von 5 bis 7 Mrd PLN 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX              Stand      +/- % 
S&P-500-Future  2.844,90       0,13 
Nikkei-225     23.631,88      -0,16 
Schanghai-Comp. 3.563,74       0,43 
 
DAX            13.298,36      -0,87 
DAX-Future     13.313,00      -0,86 
XDAX           13.317,87      -0,85 
MDAX           26.865,32      -1,05 
TecDAX          2.634,94      -0,85 
EuroStoxx50     3.630,15      -0,36 
Stoxx50         3.244,66      -0,49 
Dow-Jones      26.392,79       0,54 
S&P-500-Index   2.839,25       0,06 
Nasdaq-Comp.    7.411,16      -0,05 
EUREX            zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future       160,28        -27 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einer moderaten Erholung an Europas Aktienbörsen rechnen Händler am Freitag. Vor allem der DAX dürfte von der leichten Entspannung beim Euro profitieren. Nach dem klaren Bekenntnis von US-Präsident Trump zu einem starken Dollar kommt der der Euro von über 1,25 Dollar wieder zurück auf aktuell 1,2415. Mit Spannung wird auch wegen des Dollarthemas auf den Auftritt des US-Präsidenten in Davos am frühen Nachmittag gewartet. Geprägt ist der Tag aber klar von der Konjunktur angesichts der Bekanntgabe des US-BIP zum vierten Quartal. Sollte das BIP stärker ausfallen, könnte es auch den Euro schwächen und damit den DAX weiter nach oben treiben.

Rückblick: Schwächer - Der fortgesetzte Anstieg des Euro, wodurch sich die internationale Wettbewerbsfähogkeit europäischer Unternehmen verschlechtert, drückte auf die Kurse. Die EZB hatte zwar wie weithin erwartet ihre Geldpolitik bestätigt, doch ging EZB-Präsident Draghi in seiner Pressekonferenz nicht konkret auf den starken Euro ein und enttäuschte damit Hoffnungen auf eine verbale Intervention. In der Folge stieg der Euro erstmals seit mehr als drei Jahren über 1,25 Dollar. Autowerte verloren im Schnitt 1 Prozent. Unter den Einzelwerten büßten Clariant 8,1 Prozent ein nach dem Ausstieg eines aktivistischen Aktionärs, der das Unternehmen aufspalten und damit eine höhere Bewertung erzielen wollte. Ebenfalls in Zürich brachen Aryzta nach einer Gewinnwarnung um fast 21 Prozent ein. Eine Gewinnwarnung drückte ferner den Kurs von Zumtobel in Wien um 11,4 Prozent. STMicro legten nach der Zahlenvorlage um 0,7 Prozent zu. Die Ergebnisse sind laut der UBS besser ausgefallen als erwartet, vor allem aufgrund der guten Entwicklung bei Smartphones. In Helsinki ging es für Kone um 1,2 Prozent nach unten. Die Auftragslage des Aufzugsherstellers sei zwar gut, allerdings belaste der Margenausblick, hieß es.

DAX/MDAX/TECDAX

Schwächer - Stärkster Wert im DAX waren Linde. Sie legten um 2,8 Prozent zu, nachdem der Fusionspartner Praxair gute Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Software AG brachen nach der Zahlenvorlage für 2017 um knapp 9 Prozent ein. Die Analysten von Bryan Garnier bezeichneten Zahlen wie auch den Ausblick zwar als im Großen und Ganzen erwartungsgemäß, monierten aber, dass Vorstandschef Karl-Heinz Streibich das Unternehmen verlassen werde und zur Nachfolge noch nichts zu hören sei. Im SDAX gaben VTG um 2,1 Prozent nach. Die Analysten von Berenberg hatten ihre Kaufempfehlung für die Aktie des Eisenbahn-Waggonvermieters zurückgezogen.

XETRA-NACHBÖRSE

Die VTG-Aktie stand unter Druck mit der Nachricht über Probleme bei der Übernahme des Waggonvermieters Nacco (s.u.). Der Kurs wurde bei Lang & Schwarz 3 Prozent tiefer gestellt.

USA / WALL STREET

Uneinheitlich - Die Berg- und Talfahrt des Dollar bestimmte weitgehend das Geschehen. Zunächst ging es mit einem schwachen Dollar mit den Kursen nach oben und der Dow sprang auf ein neues Rekordhoch. Im späten Handel setzte die US-Währung dann mit Aussagen von US-Präsident Trump zu einer scharfen Erholung an, was die Aktienkurse belastete. Für Bewegung bei den Einzelwerten sorgten vor allem Geschäftszahlen. Mit einem Kursplus von 0,6 Prozent reagierten Caterpillar auf neue Geschäftszahlen. Der Mischkonzern 3M schnitt ebenfalls besser ab als erwartet und setzte sich höhere Ertragsziele. Die Aktie gewann 1,9 Prozent. Die Zahlen von Ford (-4 Prozent) wurden dagegen negativ aufgenommen. Die Kurse der Fluggesellschaften standen erneut unter Druck, weiter belastet von Sorgen über enen schärferen Preiswettbewerb. Für United Continental ging es um weitere 4,3 Prozent abwärts, American Airlines fielen um 3,2 Prozent. Der Dow-Jones Transportation-Index fiel um 2,4 Prozent und war damit schwächster Sektor.

Der US-Anleihemarkt zeigte sich vor dem Hintergrund der Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi volatil, zum Ende des Handels zogen die Kurse aber deutlicher an. Draghi habe insgesamt eher taubenhaft geklungen und Spekulationen über baldige Zinserhöhungen in der Eurozone einen Dämpfer verliehen, hieß es zur Begründung. Die Rendite zehnjähriger Titel fiel um 3 Basispunkte auf 2,62 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt  +/- %   0.00 Uhr  17.55 Uhr 
EUR/USD     1,2447  +0,6%     1,2372     1,2487 
EUR/JPY     135,94  +0,2%     135,71     135,77 
EUR/CHF     1,1676  +0,1%     1,1667     1,1679 
GBP/EUR     1,1410  -0,0%     1,1411     1,1422 
USD/JPY     109,21  -0,4%     109,66     108,71 
GBP/USD     1,4204  +0,6%     1,4113     1,4264 
Bitcoin 
BTC/USD  11.300,12  +1,3%  11.160,14  11.010,01 
 

Mit den Aussagen von US-Präsident Trump setzte der Dollar zu einer deutlichen Erholung an. Der Dollar werde "stärker und stärker werden, und letztlich möchte ich einen starken Dollar sehen", sagte Trump beim Wirtschaftsforum in Davos. Der Euro fiel um gut 1 Cent auf ein Tagestief bei 1,2363 Dollar zurück. Zuvor hatten ihn Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi bis auf 1,2538 Dollar nach oben getrieben und ihn erstmals seit mehr als drei Jahren über dieses Niveau geschoben. Der Markt habe erwartet, dass sich Draghi etwas schärfer zum Anstieg des Euro äußern würde, hieß es im Handel. Stattdessen sagte er lediglich, dass die EZB den Anstieg des Euro-Wechselkurses als ein Risiko für das Erreichen ihres Inflationsziels betrachte. Im späten US-Handel lag der Euro bei 1,2409 Dollar.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         65,41      65,51  -0,2%    -0,10  +8,2% 
Brent/ICE         70,22      70,42  -0,3%    -0,20  +5,4% 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 26, 2018 01:40 ET (06:40 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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