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26.01.2018 | 09:30
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HSH Nordbank·Mehr Nachrichten von HSH Nordbank

EUR/USD: Die Euro Stärke hält an. Die Gemeinschaftswährung konnte auf Wochensicht erneut Boden gegenüber dem US-Dollar gut machen und notiert gegenwärtig über 1,24 US-Dollar (1,8 %). Seit Beginn des Jahres 2018 hat der Euro somit bereits rund 3,4 % gegenüber dem Greenback aufgewertet. Die Außenwertentwicklung des Euros wird seitens der EZB unterschiedlich bewertet. Verschiedene Notenbanker betonen, dass die Euro-Rallye den Inflationszielen der EZB entgegen laufe und den Preisauftrieb im Währungsraum so unterminiere. Auf der anderen Seite reflektiere ein starker Euro auch die Hochkonjunktur in vielen Teilen Europas. Erst am Montag (22.01.) hat der IWF die diesjährigen Wachstumsziele für viele europäische Volkswirtschaften angehoben (u.a. Deutschland auf 2,3 %). Somit ist die Euro-Stärke fundamental gerechtfertigt. Da sich die Konjunktur in den südlichen Euro-Staaten jedoch weitaus weniger dynamisch entwickelt, so prognostiziert der IWF für Italien ein Wachstum von 1,4 % in 2018, sind höhere EUR/USD-Kurse für die Unternehmen dieser Länder noch verfrüht. EZB-Präsident Mario Draghi wird auf der Notenbanksitzung vermutlich auch zum Wechselkurs Stellung beziehen. Eine Betonung der negativen Effekte der Wechselkursentwicklung auf die Teuerungsrate könnte dem Euro-Auftrieb zu einer Atempause verhelfen.

EUR/GBP: Das britische Pfund geht leicht gestärkt aus der Handelswoche und EUR/GBP notiert gegenwärtig bei 0,8702 (-1,3 %). Die Sterling-Nachfrage zog nach Veröffentlichung der Lohnzuwächse (24.01.) an. Die britischen Arbeitsnehmer können sich laut der jüngsten Datenerhebung über Lohnsteigerungen von 2,5 % YoY freuen. Das Reallohnwachstum bleibt damit jedoch weiterhin negativ, da die Verbraucherpreisinflation weiterhin sämtliche Lohnsteigerungen untergräbt. Zudem sind keine Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen zu bemerken. Daher sind wir weiterhin skeptisch, ob die Sterling-Stärke vielmehr nur eine Momentaufnahme ist.

USD/JPY: Der Yen konnte gegenüber dem US-Dollar weiter aufwerten. USD/JPY liegt momentan bei 109,20 und hatte zwischenzeitlich sogar die Marke von 109 unterschritten. Der Wechselkurs sank seit Jahresbeginn bereits um 3,2 %. Die Wertentwicklung reflektiert sowohl die momentane Dollar-Schwäche als auch ökonomische Zuversicht für Japan. Der Dollar-Index sank zuletzt unter die Marke von 90, den schwächsten Wert seit Dezember 2014. Japans Wirtschaft wuchs laut IWF-Schätzung in 2017 um 1,8 %, was Tapering-Spekulationen sogar bei der extrem dovishen BoJ befeuerte. Indes betonen führende US-Politiker, u.a. Finanzminister Mnuchin, die kurzfristigen Vorzüge eines schwächelnden US-Dollars für exportorientierte US-Unternehmen. Die Dollar-Abwertung könnte die Wettbewerbsbedingungen für "Corporate America" sogar soweit verbessern, dass die US-Regierung auch von breit gefassten Handelsrestriktionen absieht. Wir erwarten eine Stärkung des Yen auch über die nächste Woche anstehende Fed-Sitzung (31.01.) hinaus.


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