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Klartext: TUI und Deutsche Bank

Liebe Leserin, lieber Leser,

zunächst eine kleine Anmerkung in eigener Sache: Bis zum Ende von "Vaupels Börsenwelt" voraussichtlich Anfang Februar schreibe ich noch ab und zu einige Beiträge, wie diesen:

Bei TUI steht bereits in rund zwei Wochen - am 13. Februar 2018 - die diesjährige ordentliche Hauptversammlung an. Diese soll an dem Tag um 10:00 Uhr in Hannover stattinden. Und für Aktionäre der TUI AG dürfte dieser Termin alleine schon deshalb interessant sein, weil am gleichen Tag auch die Veröffentlichung neuer Geschäftszahlen des Unternehmens ansteht. Konkret soll es dabei um die Zahlen zum ersten Quartal (des TUI-Geschäftsjahres) gehen. Diese Zahlen sollen an besagtem 13. Februar um 7:00 Uhr morgens veröffentlicht werden.

TUI: 13. Februar 2018 HV und neue Zahlen

Und wenig später an diesem Tag - um 8:15 Uhr - soll es dann eine Präsentation für Analysten und Investoren geben. Dann können die neuen Zahlen wenig später direkt auf der Hauptversammlung den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären vorgestellt bzw. erläutert werden.

Kursverlauf des im Text genannten TUI Long-Zertifikats

Chart TUI Long-Zertifikat Kursverlauf der vergangenen ca. 6 Monate. Quelle: Finanzen100

Ich selbst habe TUI seit einiger Zeit auf meiner Watchlist. Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere, dass ich vor rund einem Jahr ein schönes Zertifikat auf TUI vorgestellt hatte. Damals stand der Schein bei 3,22 zu 3,25 Euro. Aktuell steht er bei 8,01 zu 8,09 Euro. Da kann man nicht meckern. Ich persönlich würde jetzt bei diesem Schein die schönen Gewinne vom Tisch nehmen vor Bekanntgabe der Zahlen (man weiß ja nie, manchmal gibt es auch eine negative Überraschung). Ich werde diese Position nicht weiterverfolgen. Bekanntlich steht "Vaupels Börsenwelt" kurz vor der Einstellung. Ein neues Angebot mit Empfehlungen mit ethisch ansprechendem Hintergrund ausschließlich für zahlende Abonnenten ist in Vorbereitung.

Dann der Blick auf die Deutsche Bank:

Aktionäre der Deutschen Bank können sich diesen Termin vormerken: Bereits am 2. Februar soll das vorläufige Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht werden. Dazu soll es eine "Jahresmedienkonferenz" geben, und zwar um 10:00 Uhr Ortszeit in Frankfurt am Main. Nun, nachdem die Deutsche Bank diesen Monat bereits vorläufige Eckdaten zum vierten Quartal 2017 veröffentlicht hatte, dürfte klar sein, worauf es hinausläuft: Auch 2017 hat die Deutsche Bank unter dem Strich wieder rote Zahlen geschrieben. Nicht gerade förderlich war auch die US-Steuer-Reform ("Tax Cuts and Jobs Act"), welche der Deutschen Bank zufolge die eigenen Quartalszahlen (nach IFRS) um rund 1,5 Mrd. Euro im vierten Quartal 2017 belastet hat.

Deutsche Bank: Enttäuschende Entwicklung im vierten Quartal 2017?

Steuersenkungen, die zu einer Ergebnisbelastung führen? Genau - und zwar deshalb, weil das für die Deutsche Bank auch "Bewertungsanpassungen bei latenten Steueransprüchen in den USA" bedeutete. Diese Bewertungsanpassungen sind zwar laut Deutscher Bank nicht zahlungswirksam, belasten aber nichtsdestotrotz das Konzernergebnis (nach IFRS). Darüber hinaus gab es im Hinblick auf das vierte Quartal von der Deutschen Bank nicht gerade erfreuliche Töne, denn es war von "höheren Aufwendungen für Restrukturierung, Abfindungen und Rechtsfälle" die Rede. (Das Übliche halt, hätte ich fast geschrieben.) Ist dies nun alles im Kurs "drin" oder nicht, das ist die Frage.

Achja, beinahe hätte ich noch einen persönlichen Rat an Sie vergessen...können Sie aber auch selber nachlesen, 1. Timotheus 5,23.

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel

© 2018 Ethische Rendite
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