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05.02.2018 | 08:22
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Admiral Markets·Mehr Nachrichten von Admiral Markets

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.376 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 84 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche und 11 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Der Dax markierte bereits am Montagmorgen zur Vorbörse das Wochenhoch, wobei der Index am Montag in einer engen Range seitwärts lief. Am Dienstag erfolgte dann der Rutsch unter die 13.300 Punkte und der Rücksetzer in die neutrale Box (Oberkante bei 13.260/40 Punkten). Zwar versuchten die Bullen am Mittwoch erneut die 13.300 Punkte zu erreichen, kamen aber über 13.269 Punkte nicht hinaus. Der nächste Versuch die 13.300 Punkte zurückzuerobern erfolgte am Donnerstagvormittag. Die Bullen schafften es zwar das Level bei 13.300 Punkten zu erreichen, sie konnten es aber nicht überschreiten: Sie wurden bei 13.303 Punkten abgewiesen und setzten zunächst bis an die 13.200 Punkte zurück. Hier kam es zu einem kleinen Rebound, der aber nicht weiter als zu Oberkante der neutralen Box ging. Am Nachmittag kam es dann zum Abriss, der den Index an und unter die 13.000 Punkte brachten. Am Freitag setzte sich die Schwäche weiter fort. Der Dax stürzte bis zum Abend weiter ab und ging im Bereich des Wochentiefs aus dem Wochenhandel.

Der Dax kam in der vergangenen Handelswoche nicht über die 13.380 Punkte, unsere oberen Anlaufziele wurden damit nicht erreicht. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 13.136/33 Punkte deutlich unter unser maximales Anlaufziel auf der Unterseite bei 13.109/07 Punkten. Damit hat das Setup in der letzten Handelswoche nicht gepasst.

Das Wochenhoch lag in der vergangenen Handelswoche unter dem Level der Vorwoche. Die Bullen habe es nicht geschafft, das Allzeithoch erneut anzulaufen, obwohl die Chancen dazu gegeben waren. Der Wochenverlust von 675 Punkten ist der größte in den letzten 13 Monaten, wobei ein Großteil der Verluste am Donnerstag und am Freitag eingetreten ist. Der Dax hat sich damit auf dem Level der KW 38/2017 eingependelt. Mit anderen Worten: die Gewinne der letzten Monate wurden praktisch in einer Woche wieder abgegeben. Die Range ist mit 677 Punkten auch die größte die wir in den letzten Monaten gesehen haben.

KW 05/2018 04/2018 03/2018 02/2018 01/2018
Wochenhoch 13.372 13.601 13.474 13.427 13.343
Wochentief 12.695 13.220 13.133 13.150 12.741
Wochenschluss 12.712 13.387 13.464 13.240 13.335
Wochenergebnis - 675 -77 224 -95 472
Wochen-Range 677 381 341 277 602



Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 12.705/2136/60/98....12.810/26/61/80/92....12.942/61....13.070
  • DAX-US: 12.694/55/48.....12.579/30/02....12.478

daxweeksetup800-05-02-2018.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.



DAX-Chartcheck:

Das Chartbild beim Dax hat sich in der letzten Handelswoche deutlich eingetrübt. Der Index ist nicht nur in seine neutrale Box (13.260/40 bis 12.960/40 Punkten) zurückgefallen, er ist am Freitag auch mir Dynamik nach unten ausgebrochen und hat einen Wochenschluss deutlich unter dem Level bei 12.960/40 Punkten formatiert. Denkbar ist, dass sich in den nächsten Tagen größere Erholungen einstellen könnten, die aber eher technischer als fundamentaler Natur sein könnten. Übergeordnete Anlaufmarken wären zunächst die 12.940/60 Punkte und dann der Bereich um 13.130/50 Punkte, eventuell sogar die 13.220/240 Punkte. Dem Dax fehlt, und das gilt es zu konstatieren, seit Wochen die innere Kraft, überzeugend zu steigen. Die Gewinne die gemacht wurden, werden kurzfristig wieder abgegeben: seit Monaten geht es in einer Box seitwärts. Übergeordnet erwarten wird deshalb Erholungen, die technischer Natur sind. Eventuell schafft es der Index auch sich erneut in seiner Box festzusetzen. Das wäre zunächst das maximale was kurzfristig denkbar wäre. Geht es aber per Tagesschluss unter die 12.650 Punkte und wird der Rücksetzer am Folgetag bestätigt, könnten sich auch weitere, im Zweifel auch dynamische Abgaben einstellen, die das Potential haben könnten die 11.800/600 Punkte zu erreichen.

Fazit: der Dax könnte in der neuen Handelswoche eine Erholung abbilden, die ihn in seine neutrale Box zurückbringen könnte. Wird aber ein Tagesschluss unter der 12.650 Punkte-Marke formatiert und wird dies am Folgetag bestätigt, so könnten sich weitere Abgaben einstellen.



DAX - Das große Bild:

Der starke EUR ist nach wie vor "der Bremsklotz" für den Dax. Das Währungspaar konnte sich in den letzten Handelstagen verbindlich über der 1,2400 festsetzen. Erst ein spürbarer Fall unter die 1,2100 würde dem Dax etwas Auftrieb geben können.

Viel wichtiger ist aber das was sich an der Zinsfront abspielt. Wir hatten bereits Ende letzten Jahres darauf hingewiesen, dass die US-Konjunktur robust läuft. Dies zeigt sich in der niedrigen Arbeitslosigkeit und den nunmehr steigenden Löhnen. Das haben auch die Daten am Freitag unterlegt. Es ist jetzt keine dynamische Veränderung erkennbar, dennoch könnte es der Beginn von größeren Steigerungen sein, die sich dann in einer höheren Inflation zeigen könnte. Die US-Steuerreform wird ihr Übriges dazu beitragen. Normalerweise werden Steuerreformen in konjunkturell schwachen Zeiten initiiert um die Konjunktur in Fahrt zu bringen; den Amerikanern fehlt dieses Instrument jetzt bei der nächsten wirtschaftlichen Abschwächung. Zudem steigen die Befürchtungen, dass die Zinsen stärker steigen könnten als erwartet. Bereits heute werfen länger laufende US-Staatsanleihen eine Rendite von gut 3 Prozent ab. Das könnte weitere Anleger zu der Überzeugung kommen lassen, aus dem überhitzten US-Aktienmärkten auszusteigen und in Anleihen umzuschichten. Die Bank of England könnte übrigens am Donnerstag den nächsten Zinsschritt machen, nachdem die Inflation in den letzten Monaten deutlich zugenommen hat und im Bereich der 3 Prozent (für UK) liegt.



Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setup: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über der 12.700 Punkte-Marke zu etablieren. Sollte dies gelingen, so könnte der Dax dann die 12.725/28, die 12.758/60 und dann die 12.792/94 Punkte erreichen. Mit dem Überschreiten der 12.792/94 Punkte könnte der Dax dann an die 12.820/22 und dann weiter an die 12.836/39 Punkte laufen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, könnte der Index dann die 12.851/53, die 12.876/78 und dann die 12.890/93 Punkte erreichen. Sollte es hier zu keinen Rücksetzern kommen, wären die 12.912/14, die 12.928/30 und die 12.940/42 bzw. die 12.954/56 Punkte die nächsten Anlaufziele. Sollte der Dax bis in den Bereich der 12.954/56 Punkte laufen, so könnten sich speziell hier Rücksetzer ausbilden. Wird der Bereich aber dynamisch und mit Momentum erreicht, so könnte der Dax auch weiterlaufen. Anlaufziele wären die 12.962/64, die 12.980/82, die 12.994/96 und dann die 13.005/07 Punkte. Über der 13.005/07 Punkte könnte der Dax dann die 13.029/31, die 13.060/62 bzw. die 13.078/80 und die 13.092/94 Punkte in Angriff nehmen. Über der 13.092/94 Punkte wären die 13.107/09, die 13.133/36, die 13.151/53, die 13.181/83 und die 13.205/07 Punkte die weiteren Anlaufziele.

Short Setup: Gelingt es dem Dax nicht, sich über der 12.700 Punkte-Marke festzusetzen, so könnten sich Rücksetzer einstellen, die zunächst die 12.695/92, die 12.674/72 und dann die 12.652/50 bzw. die 12.645/43 Punkte erreichen könnten. Setzt der Dax bis 12.652/43 Punkte zurück, so hätte er hier gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Bei ausgeprägten Abwärtsdruck wäre auch ein Erreichen der 12.628/26, der 12.606/04, der 12.584/82 und der 12.565/63 Punkte denkbar. Unter der 12.565/63 Punkte Marke wären die 12.535/33, die 12.520/18, die 12.510/08 und die 12.495/92 Punkte weitere mögliche Anlaufziele.



Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669 Punkte
  • Tagesschlusskurs-Marken: 13.004 und 12.478 Punkte
  • Intraday-Marken: 13.887 und 12.502 Punkte
  • Die Range wäre: 14.221 bis 1.778 Punkte



Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 06/2018: seitwärts/ aufwärts


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Risikowarnung

Dieser Artikel liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Basisinformationsblätter ("KID") zu den Handelsinstrumenten finden [Sie hier.] (https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente)

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Admiral Markets erzielt bei Handel über das Haus von diesen Handelsinstrumenten eigene Erträge. In der Konditionengestaltung ist eine Gewinnmarge enthalten, die neben dem Aufwand für die Strukturierung und Absicherung den Ertrag des Finanzdienstleisters abdeckt. Beim Erwerb, der Veräußerung und dem Halten von Finanzprodukten fallen für den Anleger Kosten an. Weitere Informationen zu den entsprechenden Transaktionskosten und sonstigen Preisen erhalten Anleger auf der Webseite von Admiral Markets.

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group AS Member of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

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