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Uniper-Chef Schäfer will Kampf gegen Fortum fortsetzen

Von Christian Grimm

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Uniper-Chef Klaus Schäfer wehrt sich weiter energisch gegen den Einstieg des finnischen Stromkonzerns Fortum bei den Düsseldorfern. Bei der Vorlage der Bilanz sendete er unzweideutige Botschaften in den hohen Norden. "Dieses Spiel ist noch nicht entschieden", gab er sich entschlossen. Es sei dem Unternehmen bisher gut gelungen, "den Einfluss von Fortum bei Uniper gering zu halten".

Fortum kauft für knapp 4 Milliarden Euro die verbliebenen 47 Prozent der Uniper-Mutter Eon. Bis Mitte des Jahres soll das Geschäft abgeschlossen sein, wenn die Behörden grünes Licht erteilen. Weitere Aktionäre als Eon konnte Fortum mit seinem Angebot von 22 Euro je Aktie nicht nennenswert überzeugen, weil der Kurs an der Börse höher liegt.

Schäfer denkt noch nicht daran, klein beizugeben. Uniper habe eine Zukunft als "eigenständiges, wettbewerbsfähiges Unternehmen" vor sich. Nach seinen Worten laufen die vertraulichen Verhandlungen mit seinem Gegenüber Lundmark schleppend. "Die Geschwindigkeit der Gespräche ist nicht rekordverdächtig", so der Vorstandschef. Über den Inhalt sei Vertraulichkeit vereinbart worden.

Schäfer versucht Dividendentrick 
 

Jüngste Stichelei im Abwehrkampf gegen den Einstieg der Finnen ist die Anhebung der Dividende von 69 auf 74 Cent je Aktie. In der Verkaufs-Vereinbarung zwischen Eon und Fortum ist eine Dividendenzahlung von 69 Cent vertraglich festgelegt. Im Zweifel müsste Eon auf der Hauptversammlung von Uniper Anfang Juni 6. Juni gegen den Vorschlag der Noch-Kraftwerkstochter stimmen und die geringere Dividende mit einem eigenen Antrag durchfechten. Damit machte man sich aber bei Aktionären unbeliebt, die Papiere beider Unternehmen halten.

Fortum wollte Uniper im Sommer vergangenen Jahres übernehmen, stieß aber auf den Widerstand von Vorstand und Aufsichtsrat. Aus dem damals vorgelegten Angebot schloss die Führungsriege der Düsseldorfer, dass der Investor keine Zukunftspläne für Kraftwerke in Deutschland habe. Lundmark hatte den Beschäftigten hingegen eine Stellen- und Standortgarantie ausgesprochen. Das Jahr endete für Uniper mit einem Verlust von 656 Millionen Euro wieder in den roten Zahlen. Dennoch soll die Dividende steigen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem operativen Gewinn (EBIT) zwischen 0,8 und 1,1 Milliarden Euro und setzt seine Ziele damit nach unten. Im vergangenen Jahr wurden 1,1 Milliarden verdient.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 08, 2018 04:30 ET (09:30 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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