Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
435 Leser
Artikel bewerten:
(0)

50Hertz berichtet neuen Einspeiserekord

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der für den Norden und Osten Deutschlands zuständige Netzbetreiber 50Hertz hat 2017 nach eigenen Angaben einen "neuen Einspeiserekord" erreicht. Mit 53,4 Prozent stammte im vergangenen Jahr erstmals über die Hälfte des verbrauchten Stroms in der Regelzone von 50Hertz aus regenerativer Erzeugung, teilte das Unternehmen mit.

Die installierte Leistung Erneuerbarer Energien stieg demnach von rund 29 Gigawatt (GW) im Jahr 2016 auf 31 GW im Jahr 2017 an. "Wir sind stolz, mit diesem Spitzenanteil an Erneuerbaren unseren Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende leisten zu können", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Boris Schucht, bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Berlin. Den Norden und den Osten Deutschlands nannte er "die Steckdose Europas".

Die Umsatzerlöse stiegen auf 9,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr von 9,5 Milliarden im Jahr zuvor. Der Umsatz aus dem Netzgeschäft wuchs auf 1,33 Milliarden von 1,29 Milliarden Euro. "Infolge unserer Effizienzbestrebungen konnten wir im abgelaufenen Jahr ein gutes Ergebnis verzeichnen", sagte Finanzgeschäftsführer Marco Nix.

50Hertz investierte im abgelaufenen Jahr 460 Millionen Euro in den Netzausbau, davon 246 Millionen Euro in Offshore-Netzanschlussvorhaben in der Ostsee und 214 Millionen in neue Umspannwerke und Freileitungen an Land. Für die Jahre 2018 bis 2022 plant der Netzbetreiber Investitionen von rund 3,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 1.043 von 1.012. Die Liquiditätslage sei "außerordentlich komfortabel", sagte Nix.

Keine Entscheidung über chinesischen Einstieg 
 

Die Netzentgelte wurden für 2018 laut dem Finanzgeschäftsführer "insbesondere aufgrund gesunkener Engpassmanagementkosten" um 11 Prozent gesenkt. Die Kostenstabilisierung gehe wesentlich auf die 2017 vollständig in Betrieb genommene Südwest-Kuppelleitung zurück, sagte 50Hertz-CEO Schucht. Die Kosten für das Engpassmanagement lagen 2017 mit 187 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert von 180 Millionen Euro, aber deutlich unter den 346 Millionen des Jahres 2016.

Über den geplanten Einstieg des chinesischen Netzbetreibers SGCC, der 20 Prozent an 50Hertz übernehmen will, ist laut Schucht noch nicht entschieden. Es gebe "unterschriebene Verträge", aber auch noch ein Vorkaufsrecht des Mehrheitseigners Elia. Das belgische Unternehmen prüfe derzeit, ob es diese Vorkaufsrechte wahrnehmen werde. Nach seiner Kenntnis sei es noch "zu früh", um zu sagen, wie diese Entscheidung ausfalle, sagte der 50Hertz-Chef. Zur jüngsten Neuordnung des deutschen Strommarktes sagte Schucht: "Das wird unser Geschäft nicht groß ändern."

Das im Koalitionsvertrag von Union und SPD geplante neue Ziel für den Ausbau der Erneuerbaren auf einen Anteil von 65 Prozent am Stromverbrauch bis 2030 bedeute zusätzlich rund 65 Terrawattstunden aus Erneuerbaren Energien, sagte Schucht. "Wenn wir in Richtung 65 Prozent Erneuerbare denken, werden wir die Netze schneller ausbauen müssen", forderte er. Auch müssten Innovationen vorangetrieben werden. Bisher gebe es in Deutschland dafür nur sehr unzureichende Anreize. Nötig sei darum "ein Regulierungssystem, das die richtigen Anreize setzt".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/jhe

(END) Dow Jones Newswires

March 12, 2018 06:18 ET (10:18 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.