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MÄRKTE ASIEN/Politische Börse in Tokio - Apple-Zulieferer unter Druck

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen am Montag im Handelsverlauf keine klare Richtung. Die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank sorge für etwas Zurückhaltung, heißt es. In Tokio drücken schlechte Umfragewerte für Ministerpräsident Shinzo Abe auf die Stimmung und sorgen außerdem dafür, dass der als sicherer Hafen geltende Yen reflexartig Zulauf findet. Somit kommt auch von dieser Seite Gegenwind für japanische Aktien. Dass China einen neuen Notenbankchef bekommt, spielt für die Kursfindung zunächst keine Rolle.

Der Nikkei-Index kommt um 1,0 Prozent zurück auf 21.470 Punkte, in Seoul fällt das Minus ähnlich groß aus. Die chinesischen Börsenindizes können sich dagegen gut behauptet, der Markt in Sydney hat den Handel mit einem Plus von 0,2 Prozent bereits beendet.

Thema in Tokio ist ein sich ausweitender Immobilienskandal. Immer mehr Offizielle schienen darin verwickelt zu sein, heißt es. "Wir befinden uns mitten in einem sehr großen politischen Skandal", kommentiert Nomura-Chefstratege Hisao Matsuura. Neue Umfragen zeigten, dass die Zustimmung für Ministerpräsident Abe gefallen sei. Der Yen wertet auf von Ständen um 106 je Dollar am späten Freitag auf 105,72.

Beim Treffen der US-Banker in dieser Woche wird allgemein eine Zinserhöhung erwartet. Weiter unklar ist allerdings, ob es 2018 bei den von der Notenbank bislang avisierten drei Zinserhöhungen bleiben wird, oder ob es doch vier Zinsschritte werden. Zuletzt hatten eher moderat ausgefallene US-Inflationsdaten den Spekulationen über vier Erhöhungen etwas den Wind aus den Segeln genommen.

Eigenentwicklung bei Apple bewegt Kurse der Zulieferer 
 

Verkauft werden in der gesamten Region Aktien einiger Apple-Zulieferer. Auslöser ist ein Bericht, wonach Apple die eigene Produktion von Bildschirmen mit einer neuen MicroLED-Technologie prüfe. Samsung Electronics verlieren 1 Prozent, Japan Display 2,4 Prozent, Sharp 2,6 Prozent, LG Display 1,4 Prozent.

In Seoul wird die Stimmung getrübt von stark nachgebenden Kursen der Autohersteller Hyundai und Kia. Sie verlieren zwischen 3 und 4 Prozent, nachdem die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit Ermittlungen zu tödlichen Unfällen von Autos beider Marken eingeleitet hat. Dabei sollen die Airbag-Systeme versagt haben.

Unter Druck stehen in China die Preise für Eisenerz und Stahl. Hintergrund seien Sorgen über hohe Lagerbestände und die von den USA angekündigten Strafzölle auf Stahlimporte. Marktexperten zufolge dürften aber bereits eingeleitete Kapazitätssenkungen und eine stabile heimische Nachfrage dafür sorgen, dass die Preise nicht allzu stark fallen. Die Aktien der australischen Rohstoffschwergewichte BHP Billiton und Rio Tinto schlossen ganz knapp im Plus.

Auf der Gewinnerseite stehen angesichts am Freitag um rund 2 Prozent gestiegener Ölpreise Aktien aus dem Rohstoffsektor. Gleichwohl kommen die Ölpreis um etwa ein halbes Prozent zurück. Für Auftrieb hatte zum Ende der Vorwoche gesorgt, dass die Internationale Energieagentur (IEA) eine höhere Nachfrage prognostizierte und auch die Spekulation über eine mögliche Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA. Oil Search gewannen in Sydney 1,7 Prozent und Santos 2,8 Prozent.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.959,40     +0,17%    -1,74%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     21.497,92     -0,82%    -5,57%         07:00 
Kospi (Seoul)           2.471,62     -0,90%    +0,17%         07:00 
Schanghai-Comp.         3.271,11     +0,04%    -1,11%         08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     31.538,49     +0,12%    +5,29%         09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.509,14     -0,09%    +3,21%         10:00 
KLCI (Malaysia)         1.848,26     +0,10%    +2,76%         10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Fr, 9.47 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,2262      -0,2%    1,2285        1,2315   +2,1% 
EUR/JPY                   129,66      -0,4%    130,19        130,26   -4,2% 
EUR/GBP                   0,8809      -0,0%    0,8810        0,8826   -0,9% 
GBP/USD                   1,3919      -0,2%    1,3944        1,3953   +3,0% 
USD/JPY                   105,75      -0,2%    105,97        105,77   -6,1% 
USD/KRW                  1070,53         0%   1070,53       1066,55   +0,3% 
USD/CNY                   6,3350         0%    6,3350        6,3245   -2,6% 
USD/CNH                   6,3323      +0,0%    6,3300        6,3223   -2,8% 
USD/HKD                   7,8440      +0,0%    7,8434        7,8432   +0,4% 
AUD/USD                   0,7692      -0,3%    0,7713        0,7790   -1,6% 
NZD/USD                   0,7199      -0,3%    0,7219        0,7248   +1,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                 8.339,48      +2,3%  8.155,67      8.255,87  -31,24 
 
ROHÖL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  62,02      62,34     -0,5%         -0,32   +2,7% 
Brent/ICE                  65,87      66,21     -0,5%         -0,34   +0,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.309,62   1.313,25     -0,3%         -3,63   +0,5% 
Silber (Spot)              16,26      16,31     -0,3%         -0,06   -4,0% 
Platin (Spot)             942,25     949,50     -0,8%         -7,25   +1,4% 
Kupfer-Future               3,07       3,09     -0,7%         -0,02   -7,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2018 02:12 ET (06:12 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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